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Handball: THW Kiel schlägt Flensburg-Handewitt deutlich

Der THW Kiel hat das erste Saisonspiel der Handball Bundesliga eindrucksvoll gewonnen. Die Zebras fegten die SG Flensburg-Handewitt mit 35:21 aus der Kieler Ostseehalle.

Mit 14 Toren Vorsprung gewann der THW Kiel gegen Flensburg und zeigte eine Halbzeit lang Tempo-Handball vom Feinsten. Der Kracherauftakt für die Kieler fiel auch deshalb mit 35:21 so hoch aus, weil Flensburg nach einer schwachen ersten Halbzeit das Spiel verloren gab.

Offensive  Deckung sorgt für guten Start

Bei den Kielern blieb Christian Zeitz zunächst angeschlagen auf der Bank. Für ihn spielte Kim Andersson. Die Flensburger mussten auf Routinier Viktor Szilagyi verzichten, der an einer Verletzung am Ellenbogen laboriert und noch bis zu acht Wochen ausfällt. Auch Michael Knudsen fiel kurzfristig verletzt aus, ihn ersetzte Jacob Heinl.

Der THW Kiel begann mit einer offensiven 5-1-Deckung und wurde dem Favoritenstatus schnell gerecht. Erst nach 10 Minuten und einer Auszeit kam Flensburg etwas besser in die Partie, doch Thierry Omeyer, der 2013 den Verein verlassen will, zeigte gleich, warum er so wichtig ist und ließ wenig zu. Die Kieler wechselten auf eine 6-0-Formation und dominierten weiter die Partie, nach 20 Minuten stand es 11:5 für die Gastgeber.

Die Flensburger versuchten es mit einem Torhüterwechsel, Sören Rasmussen ging zwischen die Pfosten. Doch gegen die starke Defensive der Kieler fand Flensburg weiterhin kein Mittel. Nach einer Zeitstrafe für Tobias Karlsson wegen Meckerns fand bei Flensburg überhaupt kein Offensivspiel mehr statt. Kiel zog auf 15:7 davon.

Die erste Halbzeit entschied das Spiel

Es ging mit einer Neun-Tore-Führung in die Halbzeit. Kiel stand defensiv sehr kompakt. Das Zusammenspiel des Rückraums um die wiedergenesenen Marcus Ahlm, Daniel Narcisse und Kim Andersson funktionierte exzellent, dazu präsentierten sich die Zebras variabel im Offensivspiel. Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich Kiel dynamisch im Angriffsspiel und hatte die Partie gegen die statischen Flensburger im Griff.

Marcus Ahlm musste dann zwar angeschlagen auf die Bank, Abwehrspezialist Daniel Kubes kam in die Partie. Das Bild änderte sich aber nicht. Flensburg hatte den Glauben an sich verloren. Die Kieler konnten es sich erlauben, Tempo aus der Partie zu nehmen. Am Ende hieß es vollkommen verdient 35:21 für den Gastgeber.

sportal.de / sportal

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