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French Open in Paris: "Bin enttäuscht, wie es gelaufen ist": Tennisprofi Struff über seine Niederlage gegen Djokovic

Der deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist bei den French Open in Paris am Weltranglistenersten Novak Djokovic gescheitert. Der stern hat den deutschen Überraschungs-Achtelfinalisten nach dem Match gesprochen.

Jan-Lennard Struff

Jan-Lennard Struff feierte bei den French Open eine kleinen Achtungserfolg

DPA

Jan-Lennard Struff hat es überraschend bis in das Achtelfinale der French Open in Paris geschafft. Dort traf die Nummer 45 der Weltrangliste auf die Nummer 1, Novak Djokovic. Gegen den Serben verlor Struff glatt in drei Sätzen mit  3:6, 2:6, 2:6. ​​​​​​Der stern sprach mit dem 29-Jährigen unmittelbar nach dem Match.

Jan-Lennard, wie war es, in diesem riesigen Tennis-Stadion gegen die Nummer 1 der Welt anzutreten? Warst Du nervöser als sonst?

Jan-Lennard Struff: Eigentlich nicht. Ich habe hier schon vor drei Jahren einmal gegen Tsonga  gespielt. Und ich hab dieses Jahr mit Dominic Thiem in der Schüssel trainiert. Ich kannte den Platz also. Aber es war dennoch ungewöhnlich, weil der Oberrang voll war und unten war es  leer. Ok, Montagmittag ist jetzt auch keine ideale Zeit, um die Bude voll zu kriegen. Dazu hat es immer wieder leicht geregnet. Es war insofern schon anders. Auf den kleineren Plätzen bei meinen ersten Matches war die Stimmung definitiv besser. Heute war es ein anderes Spiel unter anderen Umständen. Aber nervös war ich nicht.

Dein Matchplan ist zunächst gut aufgegangen. Beim 4:3 im ersten Satz ist das Spiel dann gekippt. Warum?

Weil meine Fehlerquote zu hoch war. Ich habe plötzlich aufgehört, weiter offensiv zu spielen. Ich bin enttäuscht, wie es gelaufen ist. Djokovic hat mich immer früher unter Druck gesetzt. Es ist so unfassbar schwierig gegen ihn, generell gegen die Top 4 in der Welt. Man versucht alles, aber man kommt einfach nicht rein. Sie lassen einem nicht die Zeit.

In zwei Sätzen: Was macht die Weltklasse von Novak Djokovic aus? Er wirkt oft wie ein Roboter auf dem Court

Es war heute sehr unscheinbar, was er gespielt hat. Aber eben brutal effektiv. Er hat mich 'aus dem Platz geholt‘, in 'die Ecken gescheucht, sehr weitwinklig gespielt und den Return beim zweiten Aufschlag früh genommen und mir dadurch Zeit genommen. Er ist der beste Konterspieler der Welt. Wenn es eine Heatmap zum Spiel gäbe, dann wäre Novak mit Sicherheit immer dicht dran an der Grundlinie. Und das ist immer ein Zeichen dafür, dass man offensiver agiert, als der Gegner. Er hat sich die Platzpositionen exzellent geholt.

Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim DTB und Bundestrainerin, hat nach Deinem Match heute gesagt, dass Du im Grunde ein Top 20 Spieler seist. Hat sie Recht?

Ich hoffe es. Es ehrt mich sehr, dass Barbara das gesagt hat. Es waren hier drei sehr schöne Siege, heute war es leider kein gutes Match von mir. Ich versuche jetzt, den Schwung  mitzunehmen in die Rasensaison. Es wäre fantastisch, wenn ich in die Top 20 vorstoßen könnte. Aber immer schön langsam. Ich stehe nach Paris auf Platz 38 - und darauf will ich aufbauen.

Nach Paris ist vor Wimbledon. Djokovic hat im Interview nochmal Deinen Aufschlag als schärfste Waffe hervorgehoben. Setzt Du Dir ein Ziel für Wimbledon?

Nein! Ich muss schauen, was die Auslosung bringt. Ich bin nicht gesetzt. Ich geb da Gas, das steht fest. Meine Erinnerungen sind sehr positiv. 2018 hab ich die ersten beiden Runden in fünf Sätzen überstanden, gutes Tennis gespielt und bin dann gegen Roger Federer auf dem Center Court ausgeschieden. Ziele setze ich mir höchstens intern. Ich will von außen keinen unnötigen Druck haben.

Was wirst Du Henri, Deinem acht Wochen alten Sohn, später mal über dieses Turnier, diese Tage von Paris 2019 erzählen?

Weiß ich noch gar nicht. Er wird mich ja hoffentlich noch live auf dem Platz spielen sehen. Ich hoffe, dass ich ihm dann ein paar schöne Matches von mir präsentieren kann. Es waren hier unglaublich tolle Tage und auch die Zeit davor mit der Geburt war wunderschön. Das kann man alles gar nicht in Worte fassen. Auch wenn es heute nicht gut von mir war, fahre ich mit einem sehr wohligen Gefühl nach Hause.

Interview: Klaus Bellstedt

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(