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NBA: Bei Nowitzki läuft es wieder

Die Dallas Mavericks haben einen Lauf: Gegen die Portland Trail Blazers fuhr das Team von Dirk Nowitzki den vierten Sieg in Folge ein und bleibt auf Playoff-Kurs - und das zum zehnjährigen NBA-Jubiläum des Superstars.

Mit dem vierten Sieg in Serie haben die Dallas Mavericks in der NBA einen weiteren großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht und ihrem Superstar Dirk Nowitzki ein perfektes Jubiläum beschert. Der deutsche Ausnahme-Basketballer ist seit diesem Donnerstag exakt zehn Jahre in der besten Liga der Welt aktiv und hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit Ausnahme der Meisterschaft alles erreicht. "Ich bin MVP geworden, habe Olympische Spiele erlebt, von daher fehlt mir nur noch der Meistertitel, dann wäre meine Karriere der absolute Wahnsinn", sagte Nowitzki in einem Interview mit dem "kicker".

Am Vorabend seines Ehrentages steuerte der 30-Jährige am Mittwoch (Ortszeit) zum 104:99 gegen die Portland Trail Blazers 16 Punkte bei, wodurch die "Mavs" in der Western Conference nun den sechsten Rang belegen. Dallas-Coach Rick Carlisle gönnte Nowitzki gegen die Trail Blazers in der Schlussphase sogar Zeit zum Verschnaufen - eine Wertschätzung, von der der 2,13-Meter-Riese eine Dekade zuvor noch meilenweit entfernt war.

Harte Monate

Bei seinem ersten Auftritt in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga traf der Blondschopf keinen seiner fünf Versuche aus dem Feld und verwandelte lediglich zwei Freiwürfe. Und das ausgerechnet im Duell mit dem damaligen deutschen Superstar Detlef Schrempf von den Seattle Supersonics, dessen Nachfolger er doch antreten sollte. "Mein erstes NBA-Spiel war eine Katastrophe. (...) Von daher ist es ein Spiel, das ich gerne vergessen würde, aber ich glaube, es wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben", sagte Nowitzki.

Die ersten Monate in den USA waren hart für den Familienmenschen aus Franken. "Ich war so weit weg von zu Hause, sprach kaum Englisch", erinnert sich Nowitzki, der von NBA-Scouts beim Nike Hoop Summit entdeckt wurde, als er eine Junioren-Weltauswahl gegen die besten US-Nachwuchskräfte mit einer überragenden Leistung zum Sieg führte. Im NBA-Draft, bei dem sich die Clubs die Talente aussuchen dürfen, wurde er 1998 von den Milwaukee Bucks an neunter Stelle ausgewählt, anschließend jedoch direkt nach Dallas weitergereicht.

Mavericks ein Glücksfall

Für Nowitzki wurden die Mavericks zum Glücksfall. Acht Jahre später führte er die Texaner bis ins Endspiel gegen die Miami Heat. Doch unmittelbar vor der Erfüllung seines großen Wunsches vom Titel brachen die "Mavs" ein und verloren die Finalserie nach 2:0-Führung noch mit 2:4. Auf die Frage nach Highlight und größter Enttäuschung in seinen zehn Jahren NBA antwortet Nowitzki deshalb stets dasselbe: "2006."

Bis heute hat das "German Wunderkind" die Niederlage nicht verdaut. "Das war bitter, und daran werde ich den Rest meines Lebens noch denken", gestand der Würzburger. "Wir haben in den Playoffs zwei Monate lang jede Partie auf höchstem Niveau gespielt", erinnert sich der Dallas-Kapitän. Zum heiß ersehnten Ring, den jeder Spieler für die Meisterschaft bekommt, reichte es nicht.

Doch noch hat Nowitzki, der bei den Mavericks einen Vertrag bis 2010 plus einseitiger Option besitzt und den Club-Besitzer Mark Cuban unlängst erneut als unverkäuflich bezeichnete, seinen Traum nicht aufgegeben. Nach vielen Höhen und Tiefen scheinen die "Mavs" im zweiten Saisonteil endlich ihre Form gefunden zu haben, auch weil Spielmacher Jason Kidd inzwischen mehr Freiheiten genießt und die Texaner in den vergangenen sechs Partien immer zu mehr als 100 Zählern führte. "Ich bin guter Dinge, dass wir nach dem Allstar-Game (15. Februar) eine Riesenaufholjagd starten", sagte Nowitzki.

Lars Reinefeld/DPA / DPA

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