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NBA Lakers verlieren in Orlando, Chicago bleibt an der Spitze


Dwight Howard war der Mann des Spiels beim 92:80 gegen die L.A. Lakers und zeigte den Kaliforniern, warum sie nicht lange über einen Trade nachdenken sollten. Die Bulls zerlegten die Cavs und bleiben der Liga-Primus.

Dwight Howard hat den L.A. Lakers gezeigt, warum sie ihn verpflichten sollten. Beim 92:80-Erfolg der Magic erzielte der Center 21 Punkte und holte 23 Rebounds. Vor dem Spiel hatte Orlandos General Manger Otis Smith Howards vor der Saison geäußerten Wechselwunsch stattgegeben und geäußert einen neuen Point Guard zu den Magic holen zu wollen. Die Vereine, mit denen Howards Agent sprechen darf, sind Dallas, New Jersey – und die Lakers.

Die Chicago Bulls zeigten sich auch ohne Derrick Rose in Topform und fügten den Cleveland Cavaliers ein historische Niederlage zu und die San Antonio Spurs büßten ihren Heimnimbus gegen die Kings ein.

Ob Orlando tatsächlich einen neuen Aufbauspieler braucht, scheint nach dem Spiel gegen die Lakers aber fraglich, denn der bisher schwache Jammer Nelson zeigte sich verbessert und kam auf 17 Zähler. J.J. Redick steuerte noch 15 weitere in einem Spiel bei, in dem alle Starter der Magic zweistellig punkten konnten. Redick war neben Nelson und Jason Richardson der dritte Aufbauspieler in der Aufstellung der Magic, die so gegen das große Line-Up der Lakers einige schnelle Angriffe abschließen konnten.

Lakers weiter ohne sicheres Händchen  

Am meisten profitierten sie aber von der erneut schlechten Wurfquote der Lakers, die zum zweiten Mal in Folge weniger als 40 Prozent ihrer Würfe trafen und so auf eine Negativ-Punkteausbeute von 80 in dieser Saison kamen. Im ersten Viertel trafen die Lakers zudem nur vier ihrer 21 Versuche und lagen so schon früh mit 10:22 im Hintertreffen. Auch die Magic trafen nur 41 Prozent ihrer Würfe, darunter aber auch 12 Dreier.

“Ich denke wir waren von Anfang an aggressiv“, so Howard gegenüber espn.com. “Wir waren schnell, hatten ein gutes Defensivverhalten und haben einen überzeugenden Sieg eingefahren.“ Bei den Lakers war einmal mehr Kobe Bryant mit 30 Punkten der herausragende Akteur, Pau Gasol kam auf 13 Zähler.

Für die Lakers war es im siebten Spiel bereits die sechste Auswärtsniederlage, Zuhause verloren sie dagegen erst einmal. “Wir müssen einfach weiterspielen, sagte Lakers-Coach Mike Brown. “Es gibt keinen Zaubertrank, der uns hilft auswärts zu gewinnen. Wir müssen in der Offensive einfach besser treffen.“

Kings brechen Spurs-Serie

Die San Antonio Spurs haben gegen die Sacramento Kings eine überraschende Heimniederlage hinnehmen müssen. Die zuvor in neun Begegnungen in eigener Halle unbesiegten Spurs verloren mit 86:88 gegen die Kings und das, obwohl sie vier Minuten vor Schluss noch mit 84:78 führten, dann aber keinen ihrer letzten fünf Würfe mehr treffen konnten.

47,2 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Tyreke Evans die letzten beiden seiner insgesamt 23 Punkte und brachte die Kings in Führung. Für die Kings war es erst der zweite Auswärtssieg der laufenden Saison, Evans holte auch noch elf Rebounds und gab sieben Assists.

Neben Evans kamen DeMarcus Cousins und Marcus Thornton auf je 17 Zählern, Cousins, dessen Kleinkrieg mit Coach Paul Westphal letztlich für seine Entlassung sorgte, sammelte zudem noch 13 Rebounds. Bei den Spurs war Tony Parker mit 24 Punkten am erfolgreichsten. Nach der unerwarteten Niederlage der Spurs sind nur noch die Chicago Bulls als einziges Team der NBA Zuhause unbesiegt (6-0).

Bulls bleiben Ligaprimus

Bei den Cleveland Cavaliers kamen die Chicago Bulls zu einem ungefährdeten 114:75-Erfolg. Und das, obwohl MVP Derrick Rose, dem sein linker großer Zeh weiter Probleme bereitet, weiterhin fehlte. Seine Teamkollegen sprangen gemeinsam in die Bresche und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Von der Starting Five punktete nur Center Joakim Noah nicht zweistellig. Luol Deng mit 21 Zählern und Carlos Boozer mit 19 Punkten und 14 Rebounds ragten bei den Bulls heraus.

“Jeder hat einen guten Job gemacht“, so Boozer auf espn.com. “Unsere Starter spielten gut, unsere Bank spielte gut. Das war eine dieser Nächte, wo sich ein Rad ins andere fügte. Von besagter Bank war Kyle Korver mit 14 Punkten am erfolgreichsten. Die Bulls stellten mit 16 Blocks zudem einen Clubrekord auf. Einem Minusrekord gab es für die Cavs, bei denen Anderson Varejao mit 14 Punkten und sieben Rebounds bester Akteur war. Die 39 Punkte Differenz bedeuten die höchste Heimniederlage in der Clubgeschichte.

In der Central Division bleiben die Indiana Pacers den Bulls derweil auf den Fersen. Bei den Golden State Warriors kamen die Pacers zu einem hart umkämpften 94:91-Erfolg. Ein Block von George Hill kurz vor Schluss gegen GS-Star Monta Ellis beim Stand von 91:91 mit anschließendem Drei-Punkte-Spiel 1,8 Sekunden vor Ende der Partie sicherten den Erfolg. Zuvor hatte Hill stets das Nachsehen gegen Ellis, der auf 25 Punkte und sechs Assists kam. Bei Indiana war Danny Granger mit 26 Zählern bester Korbjäger.

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