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NBA Miami erreicht die Playoffs - Suns mit wichtigem Sieg


Andre Iguodala war für Heat-Superstar LeBron James zuständig und machte seine Sache gut. Dann erwischte Mario Chalmers den Small Forward bei einem Steal-Versuch am Auge und dieser war nur froh, dass selbiges nicht weg war. In Abwesenheit des Bewachers drehte James auf und die Heat schaffte den Einzug in die Playoffs.

Bis Mitte des dritten Viertels lagen die Philadelphia 76ers in der AmericanAirlines Arena auf Kurs und hatten durchaus Chancen, der Miami Heat nach 15 Heimsiegen in Folge eine Niederlage beizubringen. Doch Mario Chalmers erwischte bei einem Steal-Versuch nicht den Ball, sondern nur das Gesicht von Andre Iguodala.

"Ich dachte, mein Auge wäre weg", erklärte ein erschrockener Iguodala gegenüber espn.com. "Es war sehr schmerzhaft und ich hatte über zehn Minuten richtig böse Kopfschmerzen." Der Small Forward der 76ers hatte bis dato LeBron James ganz ordentlich im Griff. Miami führte mit 68:64, danach brachen alle Dämme, besonders, was die Bewachung von James anging.

4:42 Minuten waren im dritten Viertel noch auf der Uhr, als der Superstar der Heat – der auf 41 Punkte kam - schnelle sechs Punkte erzielte und so wuchs der Vorsprung an. Die Heat gewann den dritten Abschnitt mit 25:16, doch es sollte noch einmal eng werden. Lou Williams traf mit 2:27 Minuten auf der Uhr für zwei Punkte und verkürzte den Rückstand von Philadelphia auf drei Zähler.

Erneut James avancierte dann zum Matchwinner – unterstützt von Shane Battier, der sich einen wichtigen Rebound sicherte. Insgesamt kam James im letzten Viertel auf 14 Punkte in Folge. Der 16. Heimsieg in Serie war unter Dach und Fach, zudem qualifizierte sich die Heat sicher für die Playoffs, bei nur zweieinhalb Spielen Rückstand auf das führende Team im Osten – die Chicago Bulls.

Pacers auf Rang drei

Hinter Miami liegen die Indiana Pacers auf Rang drei im Osten und untermauerten ihre gute Form mit einem 112:104-Sieg über die New York Knicks. Dabei drehten die Gastgeber im dritten Viertel einen Rückstand von 17 Punkten und Danny Granger, der 14 seiner 27 Zähler im letzten Abschnitt erzielte, war so eine Art Matchwinner.

Drei von Drei von jenseits der Linie fielen und Granger sah für einen Moment wie der legitime Nachfolger von Reggie Miller aus, der in der Vergangenheit einer der besten Schützen der Pacers war – zudem einen Tag zuvor in die NBA-Hall of Fame aufgenommen worden war. "Es war mein Tribut an einen der größten Schützen", so Granger.

Spurs und Suns mit Siegen

Die San Antonio Spurs kamen derweil zum achten Sieg in Folge und besiegten die Cleveland Cavaliers mit 125:90. Daniel Green kam dabei auf 19 Punkte, Tony Parker steuerte ebenfalls 19 Zähler bei. Damit festigten die Texaner den zweiten Platz im Westen, bei zwei Spielen Rückstand auf Oklahoma City. Die Thunder sind bereits für die Playoffs qualifiziert.

"Es ist schon irgendwo eine besondere Geschichte", erklärte Green nach dem Sieg. Weil Cleveland mein erstes Team war. Es ist eine schöne Sache, aber es ist auch nicht so wichtig für mich. Wichtiger ist, dass wir unsere Entwicklung weiter vorantreiben. Wir wollen die Serie ausbauen und in die Playoffs einziehen."

Zu einem ganz wichtigen Sieg kamen die Phoenix Suns, die sich im Power Balance Pavilion mit 109:100 gegen die Sacramento Kings durchsetzten und ihre Playoff-Träume damit am Leben hielten. Angeführt von Steve Nash, der auf 18 Punkte und 14 Assists kam, fuhren die Suns den zweiten Sieg in Folge ein und liegen noch anderthalb Spiele hinter den Rockets – bei 13 noch zu absolvierenden Matches.

Gunnar Beuth

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