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NBA: Nowitzki ist nicht zu stoppen

Superstar Dirk Nowitzki wirft die Dallas Mavericks in der amerikanischen Basketball-Liga NBA von Sieg zu Sieg: Mit dem 113:92 bei den Indiana Pacers feierten die Texaner den siebten Erfolg aus den vergangenen acht Spielen.

"Zur Zeit klappt unsere Offensive einfach wunderbar. In den letzte Spielen haben wir den Ball perfekt laufen lassen - und die Würfe sitzen", lobte der 31 Jahre alte Dallas-Kapitän sein Team. Es war der siebte Auswärtssieg der "Mavs" vor 16 613 Zuschauern in der Conseco Fieldhouse Arena von Indiana.

Der Würzburger Nationalspieler avancierte mit 31 Punkten zum mit Abstand besten Werfer in der Halle und setzte auch unter den Körben mit vier Rebounds entscheidende Akzente. Neben Jason Terry (17) und Shawn Marion (13) trafen noch weitere zwei "Mavs"-Spieler zweistellig. Nach der bitteren 103:111-Heimniederlage gegen Golden State hatte der 130:99-Kantersieg am Mittwoch in Houston den Mavericks wohl den erhofften Schub für die Auswärtsserie gegeben.

Nowitzki spielt höchst effektiv


Mit 12:4 Siegen verteidigten die Texaner Platz vier in der Western Conference hinter Spitzenreiter Phoenix (13:3), Titelverteidiger Los Angeles Lakers (11:3)und Denver (12:4). Bereits an diesem Sonntag muss Dallas bei den Cleveland Cavaliers antreten, die bei den Charlotte Bobcats mit 87:94 den Kürzeren zogen.

In nur 31 Minuten Einsatzzeit hatte Nowitzki seine Arbeit auf höchst effektive Weise gegen die chancenlosen Gastgeber erledigt. Nach deren erstaunlicher Auftaktserie von fünf Siegen zum Saisonstart verloren die Bobcats fünf von sechs Matches. "Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und gekämpft", meinte Pacers-Coach Jim O'Brien. Allein bei den Rebounds war Dallas mit 54:33 deutlich besser. "Schon deswegen war die Niederlage verdient."

Der Coach ist zufrieden


"Die letzten Partien waren sehr ansehnlich. Die Mannschaft hat sich gut eingebracht", sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle. Spielmacher Jason Kidd (11 Punkte/4 Assists) und Kris Humphries (8/11 Rebounds) sowie Forward James Singleton (6/12 Rebounds) erfüllten ihre Aufgaben perfekt. "Singleton hat uns im richtigen Moment der ersten Halbzeit den Schub mit seiner Energieleistung gegeben. Der zweite Anzug des Teams hat gut gepasst ", lobte Carlisle den "Mann von der Bank", der nicht zur ersten Fünf gehört. Dallas kontrollierte nach der 66:54-Halbzeit die Partie bis zum Schlusspfiff. Als Terry Dalls mit einem Dunking mit 95:69 zur höchsten Führung im Match warf, buhten die Zuschauer ihre eigene Mannschaft aus.

SDPA
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