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NBA: Playoffs - Oklahoma City Thunder wirft Lakers raus

Die 42 Punkte von Kobe Bryant waren am Ende nutzlos. Denn alleine konnte der Lakers-Star das Aus seiner Mannschaft auch nicht verhindern. So hatten die geschlossener auftretenden Oklahoma City Thunder am Ende wenig Mühe, um sich mit 106:90 im fünften Spiel den vierten Sieg zu sichern und ins Finale der Western Conference einzuziehen.

Bis zuletzt hatte sich Kobe Bryant gegen das Aus seiner Los Angeles Lakers gestemmt, mit Dunks und Würfen 42 Punkte erzielt. Doch er alleine konnte trotz enormen Einsatzes die 90:106-Niederlage im fünften Spiel der Playoff-Serie gegen Oklahoma City Thunder und das damit verbundene Aus nicht verhindern. Die Hoffnung, die Saison für die Lakers doch noch zu retten zerplatzte.

Auch weil Thunder als Team deutlich geschlossener auftraten und mit Russell Westbrook (28) und Kevin Durant (25) gleich zwei in den wichtigen Momenten entscheidende Werfer hatten. Die Gastgeber zogen damit ins NBA-Finale der Western Conference ein. Dort warten bereits die San Antonio Spurs.

Westbrook und Durant überragen bei OKC

Drei Viertel lang war die Partie in Oklahoma City eigentlich sehr ausgeglichen verlaufen, kein Team hatte sich wirklich absetzen können. Kurz lagen die Lakers vorne, dann wechselte die Führung zurück zu Oklahoma City. Das änderte sich erst im Schlussabschnitt, nachdem Durant mit zwei Dreiern in Serie und Westbrook mit einem Korbleger zu einem 11:0-Zwischenspurt beitrugen, durch den ihr Team zwischenzeitlich auf 93:77 ausbauen konnte.

Dem athletischen, schnellen Spiel von Oklahoma City hatten die Lakers wenig entgegenzusetzen. Doch trotz der guten Leistung und dem Einzug ins Finale der Conference warnte Durant vor allzu großem Übermut. "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es fühlt sich gut an, aber wir müssen jetzt weitermachen", erklärte er mit Blick auf die nächste Aufgabe gegen die Spurs.

Lakers: Wundenlecken nach dem Aus

Während Thunder in die Vorbereitung geht, werden bei den Lakers Wunden geleckt. Obwohl die Saison mit einem neuen Trainer und neuem Offensiv- und Defensivsystem eigentlich als Jahr des Übergangs gesehen werden könnte, dürfte in Los Angeles trotzdem großer Frust über die Zweitrundenniederlage herrschen. Titellose Jahre sieht man trotz aller Widrigkeiten bei den Lakers eben nicht gerne. Für die neue Saison werden sie sich etwas einfallen lassen müssen.

sportal.de / sportal

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