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NBA: Treffer in letzter Sekunde rettet Dallas

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der NBA ihre Führung in der Southwest-Division weiter ausgebaut. Die Texaner mussten beim 104:102-Sieg gegen die Philadelphia 76ers allerdings lange zittern. Erst in der Schlusssekunde fiel der erlösende Korb.

Ein Korb von Jason Terry 1,4 Sekunden vor der Schlusssirene hat den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen 104:102-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers beschert und die mögliche zweite Niederlage in Folge für das Team des deutschen Superstars Dirk Nowitzki verhindert.

Die "Mavs" bauten so ihre Führung in der Southwest Division mit nun 13:5-Siegen weiter aus, während die Sixers nach der siebten Schlappe in Folge mit einer Bilanz von 5:13 dastehen. Dallas war mit einer 14-Punkte-Führung ins dritte Viertel gegangen, aber Philadelphia kämpfte sich, angeführt vom starken Andre Iguodala, der 19 insgesamt Zähler erzielte, Punkt für Punkt heran.

Iguodalas Dreier sechs Sekunden vor der Schlusssirene glich die Partie zum 102:102 aus, ehe Terry die Gastgeber mit einem Fade-away-Sprungwurf von der Grundlinie erlöste. Nowitzki war mit 28 Punkten bester Schütze der Mavericks, für die Jason Kidd weitere 22 Zähler und elf Assists beisteuerte. Bei den Sixers war Willie Green mit 23 Punkten bester Werfer, gefolgt von Thaddeus Young und Elton Brand mit je 21.

Die Mavericks liegen in der Gesamtwertung der Western Conference damit weiter auf Rang drei, hinter Tabellenführer Phoenix und den zweitplatzierten Lakers. Am Mittwoch reisen die "Mavs" zu den in dieser Saison noch sieglosen New Jersey Nets, die sich nach einer historischen Niederlagenserie von 17 Spielen von ihrem Coach Lawrence Frank getrennt haben.

Wechselt Allen Iverson wieder zu Philadelphia?


Am Rande des Spiels zwischen Philadelphia und den Dallas Mavericks haben auch die Gerüchte um ein schnelles Comeback von Ex-Allstar Allen Iverson neue Nahrung bekommen. Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt traf sich der "wertvollste Spieler" von 2001 mit Vertretern der Philadelphia 76ers, für die er zehn Jahre spielte. "Jeder fand es gut, was er gesagt hat, aber das bleibt unter uns", sagte Philadelphia-Coach Eddie Jordan nach dem Treffen: "Das Gespräch war sehr gut, sehr fesselnd." 76ers-Präsident Ed Stefanski wollte sich nach dem zweistündigem Treffen allerdings noch nicht auf eine Verpflichtung Iversons festlegen.

Iverson, der 2004 in Athen mit dem US-Team Olympiabronze gewann, hatte vor zwei Wochen seinen Vertrag bei den Memphis Grizzlies aufgelöst, aber anschließend keinen neuen Verein gefunden. Der viermalige Scorerkönig der NBA war nach seiner kurzfristigen Verpflichtung im Sommer in Memphis nicht über eine Reservisten-Rolle hinausgekommen. Er wurde nur dreimal eingesetzt. Iverson hat in seiner Karriere in 889 NBA-Spielen 24.020 Punkte erzielt und liegt mit durchschnittlich 27,1 Punkten auf Rang fünf der ewigen NBA-Scorerliste.

sid/feh

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