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NFL: Packers scheitern sensationell an den Giants

Die New York Giants haben die Fans der Green Bay Packers in den NFL-Playoffs zum Schweigen gebracht und den Top-Favoriten auf den Super Bowl mit einem 37:20 in den vorzeitigen Urlaub geschickt. Diesen müssen auch die Houston Texans antreten nach der 13:20-Niederlage bei den Baltimore Ravens.

Für Meister Green Bay Packers ist die Saison in der National Football League NFL frühzeitig beendet. Der Titelverteidiger verlor sein Playoff-Viertelfinale im heimischen Lambeau-Field gegen die New York Giants mit 20:37. New York zog durch den Sieg als viertes und letztes Team ins Halbfinale ein und muss nun bei den San Francisco Giants antreten.

New Yorks Quarterback Eli Manning trat auf, wie man es von seinem Gegenüber Aaron Rodgers erwartet hatte. Manning, bereits 2007 Super Bowl-Sieger mit den Giants und damals auch Final-MVP, zeigte einmal mehr, dass in großen Spielen auf ihn Verlass ist. Er vollendete 21 von 33 Pässen für insgesamt 330 Yards und warf drei Touchdowns bei einer Interception.

Rodgers von der Rolle

Packers-Quarterback Rodgers erwischte derweil nicht seinen besten Tag und kam nur auf 26 von 46 Pässen, 264 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Großen Anteil, dass Rodgers nur eine stumpfe Waffe war, hatte die Defensive der Giants. Green Bay verlor drei Fumbles und musste zudem vier Quarterback-Sacks hinnehmen.

"Wir spielen, um Meisterschaften zu gewinnen", sagte Rodgers nach dem Spiel frustriert laut espn.com. "Man gewinnt eine Meisterschaft und steht quasi auf der Spitze eines Berges und man vergisst, wie schlimm dieses Gefühl ist. Wir hatten eine Saison von Meisterschafts-Kaliber, aber haben heute einfach nicht gut gespielt."

Ravens siegen ''ugly''

Weniger überraschend war der Erfolg der Baltimore Ravens, die ihre weiße Heimweste auch beim 20:13 über die Houston Texans wahrten. Die Ravens kamen zum Erfolg, indem sie das taten, was sie am besten können: Verteidigung spielen und den Football behaupten.

"Ich sage immer: da ist ein richtiger Weg, Sachen zu machen und da ist ein falscher Weg, Sachen zu machen und dann sind da noch die Ravens", sagte Baltimores Linebacker Terrell Suggs. "Es war nicht schön anzusehen, aber wir sind nicht wirklich ein schön spielendes Team. Wir haben den Sieg und nun geht es auf zur AFC Championship."

Ravens ohne Strafe

Die Ravens mussten beinahe so häufig punten (9), wie sie First Downs errangen (11). In den letzten 46 Minuten gelangen ihnen gerade einmal drei Punkte, aber sie kassierten nicht eine einzige Strafe, mussten keinen Ballverlust hinnehmen und schafften gegen Rookie-Quarterback T.J. Yates drei Interceptions.

Nächste Woche kommt es nun im Finale der AFC auf ein Zusammentreffen mit den New England Patriots, die die Denver Broncos auseinandernahmen.

sportal.de / sportal

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