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USA: NFL-Superstar Antonio Brown wegen Vergewaltigung angeklagt

Antonio Brown ist der Bad Boy der amerikanischen Football-Liga NFL. Nach diversen Eskapaden und Vereinswechseln beschuldigt ihn seine ehemalige Fitnesstrainerin nun der Vergewaltigung und hat Klage eingereicht.

Antonio Brown ist der "Bad Boy" der NFL, aber gleichtzeitig gilt er als bester Spieler auf der Position des Wide Receivers

Antonio Brown gilt er als bester Spieler auf der Position des Wide Receivers

AFP

Er ist der Bad Boy der amerikanischen Football-Liga NFL: Antonio Brown. Der Mann gilt als bester Wide Receiver (die schnellen Sprinter und Fänger an der Seitenlinie). Lange Jahre spielte er bei den Pittsburgh Steelers, bevor er sich mit Verein und Teamkollegen wie Quarterback Ben Roethlisberger überwarf. Es folgte ein kurzes Engagement bei den Oakland Raiders, aber auch dort kam es zu einem schmutzigen Streit mit Manager und Trainer. Nach nur knapp einem halben Jahr feuerten die Raiders ihren Superstar am vergangenen Samstag. 

Wenige Stunden nach seiner Entlassung nahmen ihn die New England Patriots unter Vertrag, doch die dürften die Verpflichtung möglicherweise schon bereuen: Wie zahlreiche US-Medien berichten, beschuldigt Browns frühere Fitnesstrainerin Britney Taylor den 31-Jährigen, sie in den Jahren 2017 und 2018 sexuell missbraucht zu haben. Sie hat deswegen in Florida eine Zivilklage eingereicht.  

Antonio Brown bestreitet Vorwürfe

Im Statement ihres Anwalts wird Taylor mit den Worten zitiert: "Als Vergewaltigungsopfer von Antonio Brown war es für mich eine unglaublich schwierige Entscheidung, ob ich mich äußern soll. Ich habe in meinem Glauben, meiner Familie und durch die Berichte anderer Opfer die Stärke dafür gefunden. Darüber zu sprechen, hat mir die Scham genommen, die ich im vergangenen Jahr verspürt habe, und es überträgt diese Scham auf die Person, die für meine Vergewaltigung verantwortlich ist."

Brown ließ über seinen Anwalt mitteilen, dass er den Vorwurf bestreite: "Er wird alle rechtlichen Schritte unternehmen, um nicht nur seinen Namen zu retten, sondern auch andere Profisportler vor falschen Anschuldigungen zu schützen."

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Patriots geben vages Statement ab

Auch der von der Klage völlig überraschte Klub reagierte. In einem Statement hießt es: "Wir haben Kenntnis von der Klage und der Antwort von Antonios Anwälten. (...) Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Unter keinen Umständen duldet diese Organisation sexuelle Gewalt oder Übergriffe." Ob Brown künftig zum Einsatz kommen wird, und welche Konsequenzen er zu befürchten hat, ist im Moment noch offen. 

Quellen: "ESPN", "USA Today", "sport1", "kicker"

tis

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