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NHL NHL-Playoffs - Washington gleicht gegen Bruins aus


Auch ein Beinschuss brachte Braden Holtby nicht aus der Ruhe. Der Youngster-Goalie spielte wieder einmal bärenstark und hielt für Washington den Ausgleich gegen Boston fest, während New Jerseys Martin Brodeur eine Rekordmarke knackte.

Überragende Torhüterleistungen prägten den vierten Spieltag der ersten Playoff-Runde in der NHL. Der junge Braden Holtby wuchs wieder einmal über sich hinaus, während Altmeister Martin Brodeur einen neuen Shutout-Rekord für sich verbuchen konnte.

Drückende Überlegenheit auf dem Eis, ein Chancenplus von 45:21-Torschüssen? All das nutzte den Boston Bruins bei der 1:2-Playoffniederlage in der NHL bei den Washington Capitals nichts, denn beim Gegner hielt Youngster-Goalie Braden Holtby wieder einmal alles fest, was auf sein Tor kam. Naja, fast alles...

Denn nachdem Marcus Johansson (2.) die Capitals zunächst in Führung geschossen hatte, gelang es Rich Peverly (14.), Holtby den Puck zum Ausgleich durch die Beine zu schieben. Der Goalie ärgerte sich darüber aber nur kurz, blieb danach fehlerfrei und war so der Garant dafür, dass die Capitals durch den 2:1-Siegtreffer von Alexander Semin (39.) im Powerplay den 2:2-Ausgleich in der Playoffserie gegen das Team von Dennis Seidenberg erzielte.

Die Fans skandierten immer wieder lautstark seinen Namen, Teamkollege Brooks Laich ließ sich zu einem Sonderlob verleiten. "Wenn du einen Goalie hast, der alles abwehrt, das ihm in den Weg kommt, dann trägt das erheblich zur Beruhigung des Teams bei", erklärte der Stürmer laut espn.com. Boston-Coach Claude Julien sah vor dem fünften Spiel der NHL-Playoffs gegen Washington erheblichen Verbesserungsbedarf. "Wenn man 45 Mal auf das Tor schießt, erwartet man eigentlich mehr als ein Tor, da gibt es noch einiges in unserem, mit dem wir überhaupt nicht zufrieden sind", erklärte er.

Brodeur-Shutout bringt Devils den Ausgleich gegen die Panthers

Ein ähnliches Urteil dürften auch Marcel Goc und Marco Sturm über das Spiel ihrer Florida Panthers fällen. Denn die verloren in NHL-Playoffspiel vier gegen die New Jersey Devils glatt mit 0:4 und kassierten ebenfalls wie die Bruins den 2:2-Ausgleich in der Serie. Auch hier wurde ein Goalie zum Matchwinner.

Seine Paraden, aber auch ein bisschen Glück, als ein Schlag von Jason Bergheimer an den Pfosten prallte, bescherten Devils-Torhüter Martin Brodeur den 24. Playoff-Shutout seiner Karriere, mit dem er in der Bestenliste an Patrick Roy (23) vorbeizog. Trotzdem blieb er bescheiden und wies auf die Teamleistung hin, ohne die diese Rekordmarke gar nicht zustande gekommen wäre. "Ich hatte immer das Glück in großartigen Teams zu spielen, die sich für solch einen Shutout aufgeopfert haben. Davon habe dann auch ich profitiert", so Brodeur laut mercurynews.com.

Boedker schießt die Coyotes erneut zum Sieg

Während die Entscheidung in diesen beiden Partien frühestens in Spiel sechs fallen kann, haben die St. Louis Blues und die Phoenix Coyotes bereits einen Matchball. Die Blues gingen durch einen 2:1-Auswärtssieg bei den San Jose Sharks mit 3:1 in Führung, während Phoenix wie schon in Spiel drei durch ein Tor von Mikkel Boedker in der Overtime zu einem 3:2 bei den Chicago Blackhawks kam und ebenfalls in der Serie auf 3:1 erhöhte.

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