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Nordische Ski-WM: Deutsches Debakel in der Loipe

Die deutschen Langläufer haben bei der Weltmeisterschaft in Liberec ein Debakel erlebt. Bester war Tobias Angerer, der auf Rang sieben landete. Kollege Axel Teichmann hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Schnellster war wieder einmal ein Norweger.

Die deutschen Langläufer warten bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Liberec weiter auf eine Medaille. In der Doppelverfolgung über 15 Kilometer in der klassischen Technik und 15 Kilometer im freien Stil kam Tobias Angerer aus Vachendorf als bester Deutscher auf Platz sieben. Das Rennen gewann der Norweger Petter Northug. Er lag am Sonntag nach 1:15:52,4 Stunden um 3,1 Sekunden vor dem Schweden Anders Södergren. Giorgio di Centa aus Italien lief auf den Bronze-Rang.

Jens Filbrich aus Frankenhain wurde Zehnter. Titelverteidiger Axel Teichmann aus Bad Lobenstein landete chancenlos als 30. mit einem Rückstand von 1:32 Minuten im geschlagenen Feld. Rene Sommerfeld kam über Platz 31 nicht hinaus. Der Oberwiesenthaler lag in der ersten Rennhälfte gut im Rennen, hatte dann aber mit einem Stockbruch zu kämpfen.

Angerer lag 29,8 Sekunden zurück und hatte beim Wechsel der Ski zur Rennmitte Probleme. "Das darf nicht passieren", sagte er. Auch Bundestrainer Jochen Behle äußerte sich enttäuscht: "Platz sieben die beste Platzierung, da kann man nicht unbedingt mit zufrieden sein."

DPA / DPA

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