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Nordische Ski-WM: Kombinierer im Medaillen-Rausch

Die Nordischen Kombinierer erweisen sich bei der Ski-WM als Medaillenbank. Im Einzelwettbewerb auf der Großschanze müssen Johannes Rydzek und Eric Frenzel nur dem Franzosen Lamy Chappuis den Vortritt lassen.

Silber für Johannes Rydzek, Bronze an Eric Frenzel: Die Nordischen Kombinierer haben bei der Ski-WM in Oslo die Medaillen Nummer fünf und sechs für das deutsche Team gewonnen. Weltmeister nach einem Sprung von der Großschanze und dem 10-Kilometer-Langlauf wurde Jason Lamy Chappuis aus Frankreich. "Ich bin hochzufrieden. Wir haben immer an uns geglaubt", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Rydzeks Rückstand auf Olympiasieger Lamy Chappuis betrug 6,7 Sekunden. Für den 19-Jährigen war es die erste WM-Einzelmedaille, nachdem er mit der Mannschaft im Wettbewerb auf der Normalschanze bereits Silber gewonnen hatte. "Das ist Wahnsinn. Ich bin wahnsinnig froh und auch etwas überrascht, dass solch ein Rennen herausgekommen ist", jubelte Rydzek.

Erfolgreiche Verfolgungsjagd des DSV-Duos

Nachdem das DSV-Duo als Tandem die Verfolgungsjagd auf die Medaillenplätze erfolgreich gestaltet hatte, setzte sich der Oberstdorfer in einem spannenden Finish knapp gegen seinen Teamkollegen Frenzel durch. Der Oberwiesenthaler komplettierte mit Bronze seine Medaillenkollektion bei den Titelkämpfen am Holmenkollen. "Eric ist ein wenig angeschlagen, insofern war es ein tolles Rennen von ihm", lobte Weinbuch.

Tino Edelmann, dessen Skibindung 24 Stunden vor dem Wettkampf vom Weltverband FIS verboten worden war, kam auf Rang 15. Björn Kircheisen ging nach einem verpatzten Sprung angesichts des hoffnungslosen Rückstandes auf die Spitze im Langlauf nicht an den Start.

jas/DPA / DPA

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