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Olympia-Film für 2024 Hamburg macht Werbung für Olympia - und vergisst dabei die Frauen


Wilde Zeiten im deutschen Sport: Die Organisatoren der WM 2006 wehren sich gegen Bestechungsvorwürfe, während Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 bewirbt - mit einem Werbevideo, das einen schwerwiegenden Makel aufweist.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht das Referendum über die Olympia-Bewerbung von Hamburg für 2024 durch die Bestechungsvorwürfe bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 nicht belastet. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. In Hamburg sind wir von Anfang an den klaren und konsequenten Weg der Transparenz gegangen", erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Stattdessen muss sich der Verband aber Sorgen wegen des neuen Werbevideos machen. Denn der hochglänzende Streifen hat einen entscheidenden Mangel: In ihm kommen (fast) keine Frauen vor! Olympia ohne Frauen? Das ist schon seit Olympia 1900 in Paris nicht mehr so.

Hamburgs Film-Bewerbung um die Spiele 2024 beeindruckt nun zwar mit eindrucksvollen Bildern von Fußballern, Seglern oder Läufern; mit spektakulären Impressionen von Alster bis Elbphilharmonie, kurz: Man kauft Hamburg sofort ab, dass die Stadt Feuer und Flamme für das größte Sportereignis der Welt ist. Aber ohne Frauen wird man Olympia wohl kaum an die Elbe holen ...

tim

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