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Olympia-Qualifikation: Bundestrainer plant mit Nowitzki

Aufatmen beim deutschen Basketballteam: Dirk Nowitzki ist nicht so schlimm verletzt wie befürchtet - schon in zwei Wochen könnte er wieder spielen. Bundestrainer Dirk Bauermann ist zuversichtlich, dass der Superstar mit zur Olympia-Qualifikation nach Athen fährt.

Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann rechnet fest mit seinem derzeit verletzten Superstar Dirk Nowitzki beim Olympia-Qualifikationsturnier vom 14. bis 20. Juli in Athen. "Ich bin optimistisch und habe überhaupt keine Befürchtungen, dass Dirk in Athen fehlen wird", sagte der 50-Jährige. Der Bundestrainer hatte sich per SMS nach dem Befinden des Kapitäns der Dallas Mavericks erkundigt, der ihm den Vorgang und die Auswirkungen seines fatalen Sturzes im Spiel gegen die San Antonio Spurs schilderte. "Das hat böse ausgesehen", sagte Bauermann, nachdem er sich das Internet-Video des Vorfalls angesehen hatte.

"Ich habe noch Glück gehabt. Es hätte viel schlimmer kommen können," sagte Nowitzki. "Das hätte das Saisonende oder sogar das Ende meiner Karriere bedeuten können." Bei einer Röntgenuntersuchung war eine starke Verstauchung im linken Knöchel und leichtere Probleme im Knie diagnostiziert worden. Rätselraten herrscht nach wie vor darüber, wie lange der erfolgreichste Spieler der vergangenen NBA-Saison seinem Club im Kampf um die gefährdeten Playoffs fehlen wird. Unmittelbar nach dem Spiel war Maverick-Besitzer Mark Cuban bei seiner optimistischen Prognose von einem Ausfall für zwei Wochen ausgegangen. Ärzte sprechen bei derartigen Verletzungen dagegen von drei bis sechs Wochen Pause.

"Ich bin keine 20 mehr"

"Ich weiß wirklich nicht, wie lange es dauert. Ein, zwei Wochen, mal sehen. Ich versuche, das positiv zu sehen", meinte der 29-jährige Würzburger, der mit Knöchelverletzungen bereits Erfahrung hat, nicht aber mit Knieproblemen. "Normalerweise erhole ich mich schnell von Verletzungen. Aber ich weiß auch, dass ich keine 20 mehr bin. Ich hoffe also, dass ich schnell gesund werde", sagte der 2,13 Meter-Riese. Nowitzki wurde ein Spezialschuh verpasst, damit er ohne Krücken gehen kann. Außerdem bekommt der Superstar schmerz- und entzündungshemmende Mittel, Eis gegen die Schwellungen und Unterwassermassagen.

DPA/ilk / DPA

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