Ryder Cup USA triumphieren über Europa


Das europäische Ryder-Cup-Team hat den historischen vierten Erfolg in Serie verpasst. Die Mannschaft der USA kam im Valhalla Golf Club in Louisville bereits vor Beendigung der letzten vier Einzel auf die notwendigen Punkte.

Damit ging der 1927 von Samuel Ryder gestiftete Goldpokal nach sechsjähriger Abstinenz erstmals wieder an die Amerikaner um Kapitän Paul Azinger.

Der Sieg des zwölfköpfigen US-Teams gegen die Mannschaft des europäischen Kapitäns Nick Faldo aus England hatte sich bereits am ersten Tag angebahnt, als die Amerikaner nach den ersten acht Doppeln mit 5,5:2,5 führten. Nach dem zweiten Tag hieß es 9:7. Den entscheidenden Punkt zum US-Triumph errang am Sonntag der ehemalige US-Open-Sieger Jim Furyk mit seinem Erfolg gegen den Spanier Miguel Angel Jimenez.

Die großen Enttäuschungen im favorisierten europäischen Team waren der Spanier Sergio Garcia und der Ire Padraig Harrington. Garcia, der bei den vergangenen Austragungen jeweils zu den eifrigsten Punktesammlern gehörte und mit seinem emotionalen Spiel die Mannschaftskollegen mitriss, kam in vier Spielen auf lediglich einen Punkt. Damit hatte er aber sogar noch einen halben Zähler mehr gesammelt als Harrington, diesjähriger Gewinner der British Open und der US-PGA-Championship, vor seinem Einzel in drei Einsätzen.

SID SID

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