Friedrich Merz war bei Donald Trump in Washington zu Gast und die USA holen ihre Bürger aus den vom Irankrieg betroffenen Golfstaaten. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Eine iranische Rakete trifft einen großen US-Stützpunkt in Katar.
- Die USA und Israel melden Tausende Angriffe auf Ziele im Iran.
- Die Bundesregierung startet eine Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere; auch die US-Regierung stellt Charterflüge für ihre Bürger aus dem Nahen Osten bereit.
- Friedrich Merz war zu Gast bei Donald Trump und wurde gelobt.
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Lennard Worobic
Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken, berichtet die Nachrichtenagentur DPA.
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Lennard Worobic
Israel hat Militärangaben zufolge bei den massiven Angriffen im Iran auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien „Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilt ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
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Lennard Worobic
Israel hat weitere Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der Nacht nach libanesischen Angaben mindestens elf Menschen getötet, die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete vier weitere Tote bei einem Angriff im Ostlibanon.
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Lennard Worobic
Nach dem Tod von Ayatollah Ali Chamenei, dem Obersten Führer des Irans, gilt sein Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters. Das berichten unter anderem die „New York Times“ und das oppositionelle Medium „Iran International“, die sich auf iranische Insider und Experten stützen. Bereits in vergangenen Jahren war der 56‑Jährige als möglicher Nachfolger genannt worden. Modschtaba ist der zweitälteste Sohn von Chamenei. Eine offizielle Bestätigung für die Personalie gibt es noch nicht.
Modschtaba Chamenei (Archivbild), Sohn des getöteten Obersten Führers des Iran. Morteza Nikoubazl / Imago
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Lennard Worobic
Die US-Regierung hat den „nicht für Notfälle zuständigen Mitarbeitern“ ihrer Botschaften in Saudi-Arabien und im Oman die Erlaubnis zur Ausreise erteilt. Das US-Außenministerium erlaube den Mitarbeitern und ihren Familien „aufgrund von Sicherheitsrisiken“ die Ausreise, erklären die US-Botschaften in Riad und Maskat. Die US-Botschaft in Saudi-Arabien war zuvor mit Drohnen attackiert worden, auch im Oman gab es in den vergangenen Tagen Angriffe.
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Lennard Worobic
Für in Nahost gestrandete Deutsche ist es ein Hoffnungsschimmer: Heute will die Bundesregierung ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere starten. Nach den Worten von Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist ein erster Flug nach Maskat geplant, mit dem Menschen aus der Hauptstadt des Oman geholt werden sollen. Bereits am Dienstag kamen Urlauber mit den ersten Linienmaschinen nach Deutschland. Die Erleichterung bei den Passagieren war groß.
Außenminister Johann Wadephul (CDU, M.) bei einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung. Felix Zahn/AA/Imago
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Matthias Urbach
Iranische Rakete trifft großen US-Stützpunkt in Katar
Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X. Die Behörde machte keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden. Al-Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha ist der größte Stützpunkt des US-Militärs im Nahen Osten.
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Matthias Urbach
Der Iran feuerte nach Angaben eines hochrangigen US-Admirals in Vergeltungsangriffen bislang mehr als 500 ballistische Raketen und über 2000 Drohnen ab. Weitere Einzelheiten nennt der Militär zunächst nicht.
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Matthias Urbach
Kein iranisches Schiff mehr am Golf
Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot. Zudem hat es fast 2000 Ziele im Iran angegriffen, erklärt das US-Zentralkommando. "Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.
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Matthias Urbach
Die Behörden in Katar haben nach eigenen Angaben zwei mit den iranischen Revolutionsgarden in Verbindung stehende Spionagezellen zerschlagen. Zehn Verdächtige seien festgenommen worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur. „Sieben von ihnen hatten den Auftrag, zu spionieren und Informationen über wichtige militärische Infrastrukturen des Landes zu sammeln, drei sollten Sabotageakte begehen“, heißt es in dem Bericht weiter. Die Verdächtigen hätten während der Ermittlungen ihre Verbindungen zu den Revolutionsgarden zugegeben.
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Matthias Urbach
Israel will Luftraum schrittweise öffnen
Ab der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag will die israelische Regierung ihren Luftraum Schritt für Schritt wieder öffnen. Dies geschehe „selbstverständlich vorbehaltlich der Sicherheitslage", sagt die israelische Verkehrsministerin Miri Regev. Die zunächst genehmigten Flüge dienen der Rückführung von Israelis. Vorerst werde es keine Abflüge geben.
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Matthias Urbach
Die pro-iranische Hisbollah-Miliz hat den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und Vororte Beiruts mit einer „Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee hat den Angriff indirekt bestätigt: Man habe mehrere anfliegende Geschosse entdeckt und die meisten davon abgeschossen.
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Matthias Urbach
Die US-Regierung stellt Charterflüge bereit, um ihre Bürger aus dem Nahen Osten zurückzuholen. US-Vertreter hätten bei der Organisation von Flügen aus Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geholfen, erklärte das US-Außenministerium. Man werde „weiterhin zusätzliche Kapazitäten sichern, sofern die Sicherheitslage dies zulässt“.
Seit Kriegsbeginn sind mehr als 9000 US-Bürger aus dem Nahen Osten ausgereist, davon mehr als 300 aus Israel. Am Montag hatte Washington seine Bürger in der Region zur sofortigen Ausreise aufgefordert. Die Flughäfen in einem Großteil der Länder des Nahen Ostens sind jedoch geschlossen oder strengen Beschränkungen unterworfen.
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Tim Schulze
Israel meldet massive Angriffswellen – Explosionen in Jerusalem
Der Iran überzieht Israel binnen 30 Minuten mit zwei massiven Angriffswellen. Wie die israelische Polizei erklärt, gehen am späten Dienstagabend Meldungen über herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv ein. Polizisten und Bombenentschärfungsexperten seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren, teilt die Polizei mit. Nach Angaben von Rettungskräften wird eine Frau von den Trümmerteilen leicht verletzt.
Wenige Minuten später meldet die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulen die Luftalarm-Sirenen. AFP-Reporter berichten von anschließenden Explosionen in Jerusalem.
Wenige Minuten später meldet die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulen die Luftalarm-Sirenen. AFP-Reporter berichten von anschließenden Explosionen in Jerusalem.
Über der Skyline von Tel Aviv steigt am Dienstagabend eine Abfangrakete auf. Mostafa Alkharouf / Imago
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DPA · AFP · Reuters
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