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SKISPRUNG-WELTCUP: Trotz »Hanni« fliegen Deutsche hinterher

Beim Skissprung-Weltcup in Willingen flog Sven Hannawald erneut allen davon. Dennoch reichte es für die deustche Mannschaft nur auf Platz drei hinter Finnland und Sieger Österreich.

Zum ersten Platz reichte es beim Mannschafts-Wettbewerb in Willingen für das Team des DSV zwar nicht, dennoch war Sven Hannawald der Star des Tages. Mit Sprüngen über 148,5 und 141,5 Meter flog er allen davon. In der Gesamtwertung des letzten Skisprung-Weltcups lag die österreichische Mannschaft jedoch mit 1143,3 Punten uneinholbar vorn. Auf Platz zwei folgt Finnland (1126,4) vor Deutschland mit 1112,0 Punkten auf Platz drei.

Duffner nach Salt Lake City

»Was Sven gebracht hat, ist sensationell. Ich freue mich, dass er das durchgestanden hat. Wir sollten darauf achten, dass er nicht irgendwann zusammenbricht«, sagte Bundestrainer Reinhard Heß. Christof Duffner schaffte mit seinem 10. Platz im Einzelbewerb als fünfter deutscher Springer nach Schmitt, Hannawald, Hocke und Georg Späth die interne Olympia-Qualifikation. Hingegen haben Alexander Herr und Michael Uhrmann, der den zweiten Durchgang verpasste, nur noch geringe Chancen auf die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City.

Der Endstand im Mannschaftsspringen:

1. Österreich

2. Finnland

3. Deutschland

4. Japan

5. Slowien

6. Frankreich

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