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Tennis Stebe gewinnt auch das Achtelfinale in Stuttgart


Der einsame Streiter für das deutsche Tennis setzt beim Heimspiel in Stuttgart seine Erfolgsgeschichte fort: Cedrik-Marcel Stebe, der nur 15 Minuten von der Anlage entfernt wohnt, gewann im Achtelfinale gegen Fabio Fognini mit 7:6 und 6:4.

Der einsame Streiter für das deutsche Tennis setzt beim Heimspiel in Stuttgart seine Erfolgsgeschichte fort: Cedrik-Marcel Stebe, der nur 15 Minuten von der Anlage entfernt wohnt, gewann im Achtelfinale gegen Fabio Fognini mit 7:6 und 6:4.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier auf dem Center Court zu spielen und auch noch zu gewinnen. Das ist ja wie ein Heimspiel für mich", sagte der Youngster aus Vaihingen/Enz. Nach einer Spielzeit von 2:26 Stunden verwandelte Stebe seinen ersten Matchball gegen den 158 Weltranglisten-Plätze besser postierten Italiener. "Ich bin sehr nervös gewesen, die Anspannung war sehr hoch. Aber ich habe phasenweise auch sehr gutes Tennis gespielt", meinte er.

Sein Viertelfinal-Gegner ist die Nummer 55 der Welt, Pablo Andujar aus Spanien. "Ihn habe ich letztes Jahr schon in Oberstaufen geschlagen. Ich hoffe, dass es für mich noch weitergeht hier", sagte Stebe. "Aber ich habe nichts zu verlieren. Ich habe schon sehr viel erreicht in diesem Turnier. Denn eigentlich wollte ich nur hierherkommen und gutes Tennis spielen."

Favoritenstürze gehen weiter

Alle anderen sechs deutschen Spieler waren bei diesem mit 450.000 Euro dotierten Sandplatz-Wettbewerb bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der letzte deutsche Sieger in Stuttgart war Michael Stich, der 1991 im Jahr seines Wimbledon-Triumphes auch das Finale auf dem Weissenhof gegen den Argentinier Alberto Mancini gewann.

Wirklich übermächtige Gegner braucht auch Stebe nicht mehr zu fürchten. Denn die Favoritenstürze setzten sich fort. Der an Nummer acht gesetzte Spanier Guillermo Garcia-Lopez verlor überraschend mit 6:4, 4:6, 3:6 gegen den Polen Lukasz Kubot.

Auch der Sieger von 2009 ist nicht mehr dabei. Jeremy Chardy aus Frankreich unterlag mit 6:1, 5:7, 4:6 dem Kolumbianer Santiago Giraldo, der zuvor schon den an Nummer zwei gesetzten Österreicher Jürgen Melzer besiegt hatte. Nur einen Tag nach seinem Sieg gegen Top-Favorit Gael Monfils verlor der Rumäne Victor Hanescu mit 3:6, 6:7 (6:8) gegen den Qualifikanten Pavol Cervenak aus der Slowakei.

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