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Tour de France: Kampfansage von Armstrong

Ein Sieg am Nationalfeiertag: Die zehnte Etappe der Tour ist vor allem für die Franzosen etwas ganz Besonderes. Angriffe auf das Gelbe Trikot von Rinaldo Nocentini sind allerdings nicht zu erwarten. Ungeachtet dessen hat Lance Armstrong eine weitere Attacke in Richtung Alberto Contador gesendet.

Nach dem Ruhetag geht es am Dienstag auf einer Flachetappe über 194 Kilometer von Limoges nach Issoudun. Für die Franzosen und ihre Fahrer ist dieser Tag bei der Tour ein ganz besonderer: Es ist der 14. Juli und somit französischer Nationalfeiertag. Jeder will an diesem Tag natürlich die Etappe gewinnen. Seit 1997 gelang dies bei der "Fête National" den Franzosen Laurent Brochard in Loudenvielle, Laurent Jalabert 2001 in Colmar, Richard Virenque 2004 in Saint-Fleur und David Moncoutiè 2005 in Digne les Bains. Aber für die Ausreißer ist Vorsicht geboten: Sollten sie durch das Hauptfeld eingeholt werden, wird der Etappensieg wohl unter den Sprintern ausgemacht.

Das alles bestimmende Thema bei der Tour war auch am Ruhetag Lance Armstrong. Die unheimliche Allianz zwischen Lance Armstrong und der Tour de France wird fortgesetzt: Einer kann nicht ohne den anderen und deshalb empfangen zumindest die Organisatoren den umstrittenen Texaner auch 2010 wieder mit offenen Armen. "Vielleicht noch eine Tour", sagte Armstrong am Abend vor dem ersten Ruhetag in Limoges. Der Rückkehrer will im nächsten Jahr mit neuem Team und ohne den größten Konkurrenten in den eigenen Reihen, Alberto Contador, zurückkommen. Nicht alle sind von diesem Plan so begeistert wie die Tour-Chefs, die längst nichts mehr wissen wollen von den sechs positiven Nach-Kontrollen auf Epo, mit denen Armstrong 2005 aus Frankreich verabschiedet wurde. "Mir geht der Rummel um ihn ziemlich auf die Nerven. Aber jeder bekommt eben den Radsport, den er verdient", sagte Cofidis-Chef Eric Boyer mit Blickrichtung Tour-Organisation Aso. "Er benutzt die Tour für seine Zwecke."

"Er benutzt die Tour für seine Zwecke"

Den Fahrern der "neuen Generation" aus dem deutschen Milram-Team ist der nimmermüde Armstrong, der im September 38 Jahre alt wird, ziemlich egal. "Wenn er sich sportlich noch in Frankreich betätigen möchte, soll er das tun", sagte der als deutsche Tour-Hoffnung gestartete Linus Gerdemann, der im Moment Rang 24. im Klassement einnimmt. Vermutlich dank der Zugkraft Armstrongs staunte der deutsche Ex-Meister Fabian Wegmann über die - im Vergleich zur Heimat - nicht nachlassende Begeisterung bei der Tour: "Die Zuschauermassen, besonders auf der Barcelona-Etappe, waren unglaublich. Beim Einschreiben war er so umringt von Fans und Journalisten, dass wir unsere Unterschriften am Start nicht mehr leisten konnten."

Sein Sponsor Nike und seine Krebs-Stiftung Livestrong könnten als neue Sponsoren für ein Armstrong-Team unter Leitung Johan Bruyneels bereitstehen. Armstrongs "Buddys" aus der jetzigen Astana-Mannschaft, Levi Leipheimer und Jaroslaw Popowitsch, werden nicht überlegen, wem sie in ein neues Team folgen. Die sportliche Zukunft von Andreas Klöden, dem die Bonner Staatsanwaltschaft gegen Zahlung einer Summe die Einstellung der Ermittlungen in Zusammenhang mit den Doping- Affären in seinem früheren T-Mobile-Team angeboten hat, ist ungewiss.

Der in Vertragsverhandlungen immer äußerst geschickt manövrierende Tour-Sechste könnte im vermutlich neuen Astana-Team unter den Kapitänen Contador und Alexander Winokurow sehr willkommen sein. Mit dem am 24. Juli aus der Doping-Sperre zurückkehrenden "Wino" arbeitete Klöden schon bei der Tour 2007 bis zum Doping-Rausschmiss des undurchsichtigen Kasachen effektvoll zusammen.

Der stets von zwei Bodyguards umgebene Armstrong erhöhte zugleich den Druck auf seinen ihm in Feindschaft verbundenen Team-Kameraden Contador. "Wenn wir als Team vorne fahren, es windig und hügelig ist, und ich die Chance zur Attacke sehe, dann mache ich das", kündigte er an, verbunden mit der Einschränkung: "Ich folge nur der Team-Order." Am Schaltpult bei Astana sitzt mit Bruyneel sein Vertrauensmann, der auch bei seinen sieben Tour-Siegen Regie führte.

Der 26 Jahre alte Contador, 2007 Tour-Sieger und 2008 Triumphator beim Giro und bei der Vuelta, lauert sechs Sekunden hinter Rinaldo Nocentini ungeduldig auf den Sprung an die Tour-Spitze. "Die sechs Tage mit den Alpen-Etappen, dem Zeitfahren in Annecy und der Fahrt auf den Mont Ventoux werden grausam. Wenn ich Sastre, Andy Schleck oder Evans wäre, würde ich einfach warten", gab Armstrong der Konkurrenz einen Tipp.

Die Attacke des Spaniers bei der ersten Tour-Bergankunft in Andorra-Arcalis, mit der er Armstrong 21 Sekunden abgenommen und bei Astana vorerst den Chefsessel eingenommen hatte, trieb den Rückkehrer auch kurz vor dem Ruhetag noch um. "Ich weiß nicht, ob ich hätte mitgehen können. Wahrscheinlich schon, aber ich habe es vorgezogen, auf unsere Konkurrenten zu achten."

Andreas Zellmer und Benjamin Haller/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(