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Wintersport: Martina Beck schießt erfolgreich

Martina Beck hat beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen das Jagdrennen überlegen gewonnen und damit ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Eisschnellläuferin Jenny Wolf ließ im japanischen Nagano der Konkurrenz wieder keine Chance.

Martina Beck feierte ihren zweiten Saison-Sieg: Beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen gewann die Olympiazweite überlegen das Jagdrennen. Die Mittenwalderin leistete sich über die 10 km nur einen Schießfehler und kam in 33: 41,2 Minuten 18,3 Sekunden vor der Russin Swetlana Slepzowa ins Ziel. Sprint-Siegerin Simone Hauswald (Gosheim) wurde knapp dahinter Dritte. Beck, die auch beim Weltcup-Auftakt in Östersund das Jagdrennen gewonnen hatte, übernahm mit dem Erfolg die Führung im Gesamtweltcup. Mit der neuntplatzierten Kati Wilhelm (Zella-Mehlis/1:04,1 Minuten zurück) schaffte es eine dritte Deutsche unter die ersten Zehn. Die sonst sichere Schützin Andrea Henkel patzte dagegen mit sechs Fehlern am Schießstand und wurde mit 1:16,8 Minuten Rückstand nur Elfte.

Bei den Männern feierte Biathlon-Doppelweltmeister Emil Hegle Svendsen seinen dritten Saisonsieg. Der 23 Jahre alte Norweger gewann auch das Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer. Mit einer Gesamtzeit von 35:46,3 Minuten einschließlich drei Strafrunden lief Svendsen einen Tag nach dem Sprint-Sieg 9,4 Sekunden vor seinem Landsmann Ole Einar Björndalen und 12 Sekunden vor dem Polen Tomasz Sikora ins Ziel und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus.

Bester Deutscher war der dreimalige Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang) mit 54,6 Sekunden Rückstand auf dem siebten Platz. Alexander Wolf (Oberhof) musste wie Greis dreimal in die Strafrunde und behauptete seinen elften Platz aus dem Sprint. "Mir fehlt derzeit noch das hundertprozentige Gefühl. Wenn du das hast, gehst du konsequenter und aggressiver ran. Ich muss noch zu viel kontrollieren, es läuft noch nicht von selbst", beschrieb Greis seine Vorstellung.

Am Ort ihres diesjährigen WM-Triumphes raste Jenny Wolf zu ihrem 33. Weltcupsieg gerast. Beim Sprint-Weltcup

der Eisschnellläufer

in der M-Wave-Olympiahalle von Nagano ließ die 29 Jahre alte Berlinerin der Konkurrenz wiederum nicht die Spur einer Chance und verbesserte in 37,71 Sekunden ihren eigenen Bahnrekord aus dem WM-Rennen am 6. März um 0,03 Sekunden. "Ich laufe zur Zeit so gut, dass mich das Ergebnis nicht überrascht", meinte die schnellste Frau der Welt auf dem Eis, die aber diesmal im Ziel sehr erschöpft wirkte.

SID/DPA / DPA

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