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Autoindustrie: Opel bietet General Motors Zugeständnisse an

Einem Zeitungsbericht zufolge hat Opel dem Mutterkonzern General Motors umfassende Zugeständnisse angeboten, um Arbeitsplätze zu erhalten: Man sei bereit zu Änderungen bei Arbeitszeit und Lohn.

Werksleitung und Betriebsrat der Adam Opel AG haben nach Informationen der "Bild"-Zeitung dem amerikanischen Mutterkonzern General Motors weitgehende Zugeständnisse in Bezug auf Lohnkosten und Arbeitszeit angeboten. Damit sollten möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland gerettet werden, heißt es in dem Bericht der Frankfurter und der Nordrhein-Westfalen-Ausgabe der Zeitung unter Berufung auf den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz.

Ausweitung des Arbeitszeitkorridors

Die Arbeitnehmerseite sei grundsätzlich bereit, über die Verrechnung übertariflicher Lohnanteile mit tariflichen Lohnerhöhungen zu verhandeln, schreibt die Zeitung. Dies gelte für die Werke Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern. Franz wird ferner mit der Erklärung zitiert, man sei bereit, den Arbeitszeitkorridor, der bisher 32 bis 38,75 Stunden Arbeit pro Woche zulasse, auf 30 bis 40 Stunden auszuweiten - "bei einer Bezahlung von durchschnittlich 35 Stunden".

AP / AP