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Nach Hygiene-Skandal: Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko ist pleite

Schlechte Nachricht für die rund 3000 Mitarbeiter der geschlossenen Burger-King-Restaurants: Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Fastfoodkette ist Yi-Ko insolvent.

Die Mitarbeiter der geschlossenen Filialen hoffen auf Klarheit vor Weihnachten

Die Mitarbeiter der geschlossenen Filialen hoffen auf Klarheit vor Weihnachten

Die Burger King GmbH des umstrittenen Franchisenehmers Yi-Ko hat Insolvenzantrag gestellt. Der Antrag ging am Mittwoch beim Amtsgericht Stade ein. Das Unternehmen sei nach eigenen Angaben überschuldet, sagte der Direktor des Amtsgerichts, Willi Wirth. "Der zuständige Insolvenzrichter prüft den Antrag und wird unverzügliche eine Entscheidung zu den vorläufigen Maßnahmen treffen."

Zuvor hatte Burger King bekanntgegeben, dass die Gespräche mit Yi-Ko über eine Lösung für die 89 geschlossenen Schnellrestaurants gescheitert seien. "Wir bedauern - vor allem mit Blick auf die Mitarbeiter - dass die Verhandlungen bislang noch zu keinem Ergebnis geführt haben", hatte ein Burger-King-Sprecher erklärt. Man werde weiter versuchen, eine Lösung für die rasche Wiedereröffnung der Restaurants und die Sicherung der rund 3000 Arbeitsplätze zu finden.

Burger King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko nach Berichten über gravierende Hygienemängel im November fristlos gekündigt und den Schritt auch mit Vertragsverstößen begründet.

mad/DPA / DPA
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