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Angst und Schrecken Das sind die gruseligsten Berufe der Welt

Angst und Schrecken: Das sind die gruseligsten Berufe der Welt
© Statista
Clowns sind derzeit in aller Munde. Nach einer Serie von Übergriffen durch maskierte Menschen rätseln viele, was es mit dem gruseligen Trend auf sich hat. Dabei sind Clowns schon längst eine feste Größe unter den unheimlichsten Berufen.

Nicht nur in den USA treiben derzeit Clowns ihr Unwesen. In den sozialen Netzwerken kursieren dutzende Videos von Menschen in Clownskostümen, die unerwartet an Hauseingängen und Straßen auftauchen und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. Mittlerweile hat das Phänomen Deutschland erreicht. In Rostock und Nordrhein-Westfalen sollen Menschen in Clownskostümen Passanten bedroht und attackiert haben.

Eine Anfang des Jahres von Wissenschaftlern des Knox College in Galesburg (Illinois) veröffentlichte psychologische Studie hat die Ängste von gut 1300 Befragten ausgewertet. Probanden weltweit gaben in einer Online-Befragung unter anderem Antwort, welche Berufe oder Tätigkeiten sie als gruselig einschätzten. Und siehe da: Der Clown führt das Ranking an, wie die Statista-Grafik zeigt.

Tierpräparator und Sex-Shop-Besitzer an Platz 2 und 3

Der Durchschnittswert aller Antworten ergibt auf der Grusel-Skala von 1 bis 5 eine 3,71. Damit liegt der Clown vor Berufen wie Tierpräparator (3,69) oder Sex-Shop-Besitzer (3,32). Bei der Studie zeigte sich außerdem: Männer werden eher als gruselig wahrgenommen als Frauen. Die Clowns-Sichtungen haben übrigens bereits erste Konsequenzen: Wie der Nachrichtensender NBC berichtet, wolle McDonald’s sein Clown-Testimonial Ronald McDonald bis auf weiteres zurückhaltender einsetzen.

Im Ranking auf Platz 6 tauchen auch Arbeitslose auf. Dabei handelt es sich natürlich nicht um einen Beruf, sondern vielmehr um das Fehlen eines Berufs. Gründe, warum der Begriff trotzdem auftaucht, nennt die Studie nicht. Allerdings besagen die Ergebnisse der Wissenschaftler, dass Grusel unter anderem hervorgerufen wird, wenn Menschen schwer einschätzbar sind oder anders handeln, als es gesellschaftlich üblich ist. Daraus ergibt sich, dass auch das Fehlen eines Berufs gruselig sein kann, weil wichtige Informationen fehlen, um die Person besser einordnen zu können. Außerdem ist für die Befragten nicht klar, warum die Person keinen Job hat. 


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