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AKTIENNEWS: Hewlett-Packard gibt Gewinnwarnung für zweites Quartal

Der amerikanische Computer-Hersteller Hewlett-Packard hat seinen Gewinn für das zweite Quartal nach einer Patentstreit-Einigung mit der US-Firma Pitney Bowes gesenkt.

Hewlett-Packard zahlt Pitney Bowes 400 Millionen Dollar (920 Mio DM/468 Mio Euro) in bar. Damit wird eine langjährige Patentklage beigelegt. Obwohl die Einigung erst am 4. Juni erzielt wurde, musste das Unternehmen die Belastung nach US-Rechnungsführungsregeln für das zweite Quartal (30.4.) verbuchen. Deshalb sei der Quartalsgewinn pro Aktie vor Berücksichtigung eines Sondergewinns für getilgte Schulden von 15 auf drei Cents reduziert worden, teilte die Gesellschaft am Montagabend mit. Der Gewinn wurde hierdurch von 307 Millionen Dollar auf 55 Millionen Dollar gesenkt. Der Pro-Forma-Gewinn von 18 Cents je Aktie, der Sonderfaktoren ausklammert, blieb unverändert. Pitney Bowes hatte die Drucktechnologie-Klage gegen Hewlett- Packard 1995 eingereicht. Der Prozess sollte am Montag in Connecticut beginnen. Gegenklagen von Hewlett-Packard waren ebenfalls anhängig. Pitney Bowes ist ein führender Hersteller von Brief- Frankierungsmaschinen und anderen Technologieprodukten.

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