Computer Intel übertrifft Gewinnerwartungen


Die Intel Corporation, der weltgrößte Hersteller von Personal-Computer-Chips, hat die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Wall Street für das Schlussquartal 2002 übertroffen.

Allerdings will das Unternehmen seine Investitionen im laufenden Jahr deutlich zurückschrauben. Intel hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2002 eine Milliarde Dollar (952 Mio Euro) verdient oder 108 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Gewinn pro Aktie erreichte 16 (Vorjahresvergleichszeit: sieben) Cent. Der Quartalsumsatz stieg um drei Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar. Die Analysten hatten mit einem Gewinn von 14 Cent je Aktie und mit einem Quartalsumsatz von 6,9 Milliarden Dollar gerechnet.

  Die durchschnittlichen Verkaufspreise für PC- und Server-Chips waren höher. Dies ist eine willkommene Entwicklung für die Chiphersteller. Die Intel-Bruttogewinnmarge von 51,6 Prozent lag über den Erwartungen des Unternehmens. «2002 hat mit einem starken Quartal geschlossen», betonte Konzernchef Craig R. Barrett. Er hob gestiegene Marktanteile bei Mikroprozessoren und vielen anderen Produkten hervor. Intel verbuchte im Schlussquartal 30 (33) Prozent seines Umsatzes in Nord- und Südamerika, 38 (35) Prozent im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan, sieben (sieben) Prozent in Japan und 25 (25) Prozent in Europa.

Investitionen werden gesenkt

Der Jahresumsatz erhöhte sich um ein Prozent auf 26,8 Milliarden Dollar. Der Jahresgewinn legte um 141 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar oder 46 (19) Cent je Aktie zu. Der Chip-Branchenführer rechnet für das erste Quartal 2003 mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Dollar bis sieben Milliarden Dollar. Die Bruttogewinnmargen dürften im Januar-März-Abschnitt 2003 bei 50 Prozent und im Gesamtjahr bei rund 51 Prozent liegen.

  Das in Santa Clara (Kalifornien) ansässige Unternehmen wird seine Investitionen im kommenden Jahr deutlich auf 3,5 Milliarden Dollar bis 3,9 Milliarden Dollar verringern gegenüber 4,7 Milliarden Dollar in 2002. Für Forschung und Entwicklung will Intel im kommenden Jahr unverändert vier Milliarden Dollar aufwenden.
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