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Energie: Opec drosselt Fördermenge ab November

Immer für eine Überraschung gut: Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) einigte sich am Mittwoch überraschend auf eine Drosselung ihrer Fördermengen um damit einen weiteren Verfall der Ölpreise verhindern.

Öl verteuerte sich nach der Entscheidung die Fördermenge ab November 2003 zu drosseln, um mehr als einen Dollar. Volkswirte erwarten nun im Winterhalbjahr steigende Energiekosten und höhere Zinsen, die das erhoffte Wirtschaftswachstum in den Industrieländern bremsen könnten. Die weltweiten Aktienbörsen und der Dollar reagierten auf den Beschluss mit deutlichen Einbußen.

Im Dezember wird Entscheidung überprüft

Die Minister haben sich auf eine Drosselung der Fördermengen der zehn Opec-Länder (ohne den Irak) um 900.000 Barrel (1 Barrel sind knapp 159 Liter) auf 24,5 Millionen Barrel täglich ab 1. November geeinigt, sagten die Ölminister Kuwaits, Scheich Ahmad el Fahd el Sabah und des Iran, Bidschan Sanganeh, vor Journalisten in Wien. "Wir glauben, dass wir im ersten Quartal eine Überversorgung des Marktes um täglich 2,5 Millionen Barrel haben würden, deshalb ist es besser rechtzeitig gegenzusteuern", sagte Sanganeh. Der nigerianischen Präsidentenberater Rilwanu Lukman fügte hinzu: "Wir wollen nicht erleben, wenn der (Öl-) Markt über unseren Köpfen zusammenbricht". Die Minister wollen sich am 4. Dezember erneut zu treffen, um die Politik für das erste Quartal 2004 zu überprüfen.

Ölpreis reagierte sofort

Der Preis für einen Barrel der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im November sprang nach der Entscheidung in die Höhe und pendelte sich bei 26,70 Dollar etwa 1,20 Dollar über seiner letzten Notiz am Vorabend ein. Leichtes US-Öl verteuerte sich um 1,20 auf 28,33 Dollar.

Volkswirte befürchten Wirtschaftsdämpfung

Volkswirte äußerten die Befürchtung, dass die nun wohl weiter steigenden Ölpreise kurz vor Beginn der Heizperiode auf der nördlichen Halbkugel der Erde die weltweite Wirtschaftserholung dämpfen könnten. "Wenn die Ölpreise weiter steigen, müssen die Zinsen in die sieben führenden Industrieländern (G-7) möglicherweise nach oben angepasst werden, was ohne höhere Energiekosten nicht notwendig gewesen wäre. Das ist nicht gut für die Erholungsaussichten", sagte Paul Robson, Volkswirt bei der Banc One in London. "Das zeigt, dass sich die Opec mehr um ihre Einnahmen und Preise sorgt, als um irgend etwas sonst", fügte er hinzu. Kevon Norrish von Barclays Capital sagte: "Früher oder später musste eine Drosselung kommen, wenn die Opec keine ernsthafte Bedrohung für ihr angestrebtes Preisband erleben will. Sie haben nur etwas früher gehandelt, als die meisten Leute dachten."

Irakische Ölförderung springt langsam an

Der Ölpreis war in den vergangenen Wochen auf das niedrigste Niveau seit rund vier Monaten gesunken, obwohl die Exporte des Irak nur allmählich wieder zunehmen. Derzeit führt der Golfstaat nicht einmal eine Million Barrel täglich (bpd) aus, entgegen der Vorkriegsmenge von rund 2,2 Millionen bpd. Trotz des Verfalls in den vergangenen Wochen bewegen sich die Ölpreise weiterhin innerhalb der von der Opec angestrebten Spanne zwischen 22 und 28 Dollar pro Barrel. Opec-Öl, dessen Preis sich aus sieben Opec-Sorten zusammensetzt, kostete am Dienstag 25,14 Dollar nach 24,82 Dollar pro Barrel am Montag. Der Preis wird jeweils mit einem Tag Verzögerung veröffentlicht.

Reaktion auf Preisverfall durch Rußlands Öl

Delegierten bei der Konferenz zufolge haben offenbar der jüngste Preisverfall und wachsende Liefermengen von Konkurrenten außerhalb der Opec, allen voran des Erzrivalen Russland, zu einer Gesinnungsänderung gesorgt. Allein im August sind die Ölausfuhren Russlands, des zweitgrößten Ölexporteurs hinter Saudi-Arabien, im Jahresvergleich um 15 Prozent auf mehr als vier Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Die Ölminister seien besorgt, dass es durch die hohe Versorgung der Ölmärkte zu einem saisonunüblichen Lageraufbau der Verbraucherländer im Winter kommen könnte. Dadurch könnten die Preise im Frühjahr unter Druck geraten, hieß es.

Irak will weiter in Opec bleiben

Der Irak, dessen Ölminister erstmals seit der Besetzung durch die USA an einem Treffen der Opec teilnahm, bekräftigte, sein Land werde auch weiterhin Mitglied Öl-Kartells bleiben. "Der Irak wird als Mitglied in der Opec bleiben," sagte der neue Ölminister Ibrahim Bahr el Ulum. Der Einfluss der USA werde den Irak davon nicht abhalten, sagte er. Allerdings müsse die vollständige Reintegration des Irak in das Quotensystem der Opec so lange warten, bis die Vorkriegsförderung wieder erreicht sei. Die Mitgliedschaft des Irak ruhte seit dem Golfkrieg 1991, als Truppen Saddam Husseins das Nachbarland Kuwait besetzt hatten. Nach der Arabischen Liga hat nun auch die Opec zugestimmt, den von den USA ernannten Regierenden Rat des Irak als Vertretung des Landes zu akzeptieren.

DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(