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Sichere Geldanlage: Nach dem Börsenbeben: Sollten Anleger jetzt Gold kaufen?

Die Anleger haben nach einem katastrophalen Jahresbeginn an den weltweiten Aktienmärkten das Gold als sicheren Anlagehafen wieder entdeckt. Doch Experten sind uneins, wohin die Reise geht.

Raus aus Aktien, rein in Gold?

Raus aus Aktien, rein in Gold?

Bei den Anlegern geht die Angst um: Die Aktienkurse sind auf Talfahrt aus Sorge um die Weltwirtschaft. In Zeiten der Not am Finanzmarkt suchen die Investoren Schutz - und kaufen Gold. Während sich der Goldpreis im vergangenen Jahr phasenweise kaum bewegt hatte, legte er seit Beginn des Jahres in der Spitze etwa 13 Prozent zu und erreichte zu Beginn der Woche bei 1200 Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) den höchsten Stand seit acht Monaten. Zur Wochenmitte notierte der Preis immer noch auf hohem Niveau.

Aktien sind mit Risiko behaftet

An den Finanzmärkten sorgt eine fatale Mischung unterschiedlicher Probleme für einen Ausverkauf bei Anlageformen, die mit einem Risiko behaftet sind - dazu zählen vor allem Aktien. Beunruhigend wirkten Meldungen aus China, wo die Wirtschaft seit Monaten immer stärker an Schwung verliert. Die Talfahrt der Ölpreise belastet wiederum die Wirtschaft von wichtigen Rohstoffmächten und bedroht zahlreiche Förderunternehmen in den USA, die auf die umstrittene und teure Fracking-Technik gesetzt haben. Zuletzt machte sich am Markt sogar wieder die Sorge vor Bankenpleiten breit.

Sicherer Hafen Gold?

"Anleger suchen angesichts zunehmender Konjunktursorgen, abstürzender Aktienmärkte und fallender Anleiherenditen Zuflucht in den sicheren Hafen Gold", erklärt Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank den jüngsten Preisanstieg. Ähnlich äußert sich die Volkswirtin Vyanne Lai von der National Australia Bank in Melbourne: "Die jüngste Eskalation der Unsicherheit an den Finanzmärkten verstärkt die Nachfrage nach sicheren Anlagehäfen, und dazu zählt auch das Gold."

Steigt der Goldwert?

Die Frage ist nun, ob es beim Gold weiter hoch geht. "Solange die genannten Einflussfaktoren bestimmend bleiben, dürfte Gold seinen Höhenflug fortsetzen", sagt Commerzbank-Experte Weinberg. Auch für den Rohstoffspezialisten Gabor Vogel von der DZ-Bank ist ein weiterer Anstieg des Goldpreises kurzfristig nicht ausgeschlossen.

Mittelfristig hat sich nach Einschätzung von Vogel das Bild am Goldmarkt aber nicht verändert. Trotz der jüngsten Abwertung sieht der Experte den US-Dollar als weiter vergleichsweise stark bewertet und damit nach wie vor als einen Belastungsfaktor für den Goldpreis.

Gold wird in Doller gehandelt

Denn Gold wird in US-Dollar gehandelt und ein Wertzuwachs der US-Währung macht das Edelmetall außerhalb des Dollarraums teurer und bremst so die Nachfrage. Außerdem belastet nach Einschätzung von Vogel die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA den Goldpreis auf mittlere Sicht.

Vogel geht davon aus, dass die Belastungsfaktoren im weiteren Verlauf des Jahres sogar wieder stärker in den Vordergrund rücken und den Goldpreis nachhaltig belasten sollten. "Wir rechnen zum Jahresende mit einem Goldpreis von etwa 1000 Dollar", so der Experte.

Goldpreis entwickelt sich stabil

Der Experte der DZ Bank zeigt sich damit deutlich pessimistischer als viele andere Fachleute. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Rohstoffexperten rechnen Analysten zum Jahresende derzeit im Schnitt mit einem Goldpreis bei 1200 Dollar - unterm Strich also mit einer stabilen Entwicklung.

Denn viele Experten sind überzeugt, dass die aktuellen Konjunktursorgen übertrieben seien - und damit auch die Talfahrt an den Börsen. Deshalb dürfte es ihrer Ansicht nach beim Gold zu keinem ähnlich starken Höhenflug wie 2011 kommen: Zur Hochphase der Euro-Schuldenkrise war das Edelmetall auf einen Rekordstand von etwa 1920 Dollar geklettert.

kg / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?