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Abhängigkeit vom Öl: Wie Afrika unter dem schrumpfenden Ölpreis leidet

Wieder ist der Ölpreis abgestürzt. Die internationalen Börsen beben, doch die Folgen für Afrikas Förderländer sind drastisch. Ihre Volkswirtschaften sind massiv vom Export des schwarzen Golds abhängig.

Afrikas Bevölkerung leidet unter Ölpreisverfall. Haushaltskürzungen und Stillegungen der Ölfelder sind die Folge.

Afrikas Bevölkerung leidet unter Ölpreisverfall. Haushaltskürzungen und Stillegungen der Ölfelder sind die Folge.

Der Ölpreis ist am Boden. Die Gewinnspannen afrikanischer Förderländer sind bestenfalls minimal. Bleibt der Trend bestehen, könnten einige Staaten gezwungen sein, Ölfelder zeitweise stillzulegen, warnen Experten. In Schwarzafrika ist die wirtschaftliche Stabilität der größten Erdölproduzenten - wie Angola, Nigeria, Äquatorialguinea und Sudan - eng an den Export des schwarzen Golds gebunden. In Nigeria, der größten Volkswirtschaft des Kontinents, macht Erdöl nach Angaben des Internationalen Währungsfonds mindestens 80 Prozent aller Exporteinnahmen aus. In Äquatorialguinea sind es sogar 95 Prozent, im Sudan mehr als 56 Prozent und in Angola fast 48 Prozent. Die Einnahmen finanzieren große Teile des Staatshaushalts.

Afrikas gefährlicher Abwärtstrend

Seit dem Preisverfall von Erdöl geht es den einst für ihr hohes Wirtschaftswachstum gefeierten Förderländern eher schlecht. "Wir erwarten, dass sich Nigerias aktuelles Haushaltsdefizit aufgrund des niedrigen Ölpreises verdoppelt", erklärt die Afrika-Analystin der Londoner Wirtschaftsforschungsfirma BMI Research, Francesca Beausang.
Auch in  Äquatorialguinea gebe es einen gefährlichen Abwärtstrend.
Dort sei die Volkswirtschaft im vergangenen Jahr bereits um 12,6 Prozent geschrumpft.

Sind die Staatskassen leer, müssen Regierungen ihre Ausgaben drastisch zurückfahren. Angola habe bereits Haushaltskürzungen von 25 Prozent angekündigt, Nigeria von 23 Prozent, sagt Chris Bredenhann, Ölexperte der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in Südafrika. Gestrichen werden vor allem Pläne für Infrastrukturprojekte - inklusive neuer Straßen, Häfen und Flughäfen sowie Krankenhäuser und Schulen. Wenn es hart auf hart kommt, könnten sogar Sozialleistungen gekürzt werden, so Bredenhann.

Politische Konflikte im Sudan

Im krisengeschüttelten Sudan und Südsudan ist der Preisverfall zusätzlich von politischem Konflikt überlagert. Seitdem der Südsudan, der den Großteil der Ölfelder besitzt, Mitte 2011 Unabhängigkeit vom Sudan erlangte, der die Pipelines verwaltet, zahlt der Südsudan "Transitgebühren" in Höhe von umgerechnet 22,50 Euro pro Barrel - zusätzlich zu den Förderkosten. Bei einem Ölpreis von unter 30 Euro bedeutet das herbe Verluste.

Sollte sich Sudans Regierung nicht von einer Senkung der Gebühren überzeugen lassen, müsse der Südsudan seine Produktion einstellen, verkündete der südsudanesische Ölminister vergangene Woche einem Medienbericht zufolge. Das hätte drastische Folgen für beide Länder, warnen Experten. "Ein Produktionstopp wäre für Südsudans Wirtschaft fatal. Auch für den Sudan würde der Verlust der Pipeline-Gebühren zu einem Haushaltsdefizit führen", so Ahmed Hassan El-Jack, Wirtschaftsprofessor an Sudans Universität zu Khartoum.

Nigeria: Ölfelder stilllegen

Nigeria befindet sich in ähnlichen Schwierigkeiten. Bei dem niedrigen Ölpreis sei die Profitspanne minimal, erklärte ein Projektleiter der Firma Frontier Oil, Alhaji Abdullahi Bukar, diese Woche einer Gruppe von Journalisten in der Hauptstadt Abuja. "Die Gefahr ist groß, dass Ölfelder stillgelegt werden müssen, bis der Preis wieder steigt", so Bukar.

Der Preisverfall bringt zahlreiche andere negative Entwicklungen mit sich: ein verschlechterter Konjunkturausblick, abgewertete Währungen, zögerliche ausländische Investoren und steigende Inflation.
Zehntausende von Menschen haben ihre Jobs verloren -  nicht nur im Ölsektor, sondern auch in Zulieferindustrien.

Luanda wartet auf Investoren

In Angolas Hauptstadt Luanda, eine der teuersten Metropolen der Welt, stehen mittlerweile zahlreiche Zimmer in Luxushotels und für Ausländer angelegte Wohnkomplexe leer. Die für die Elite bestimmten Gourmet-Restaurants kämpfen um Gäste. "Die Zeiten hoher Gehälter und Zusatzleistungen sind vorbei", sagt Bredenhann.

Eins ist klar: es reicht nicht, auf einen neuen Boom zu warten.
Afrikas Ölproduzenten müssen ihre Wirtschaften diversifizieren, um ihre Abhängigkeit vom Öl langfristig zu reduzieren, sagen Experten.
Nigerias Präsident Muhammadu Buhari hat bereits angekündigt, das Land sei "keine Ölwirtschaft" mehr. Doch bislang ist das eher Wunschdenken als Realität.

kg / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(