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Medienbericht: Energieversorger wollen 57 Kraftwerke abschalten

Einem Medienbericht zufolge neun konventionelle Kraftwerke mehr als bislang geplant abgeschaltet werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft warnt vor Versorgungslücken.

Braunkohlekraftwerk

Einem Medienbericht zufolge sollen 57 konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden. (Symbolbild)

Die Energieversorger wollen nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bundesweit 57 konventionelle Kraftwerke abgeschalten. Das berichtet das Blatt (Montag) unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesnetzagentur. Das seien neun mehr als noch zu Jahresbeginn. Als Grund nennen die Betreiber die fehlende Rentabilität wegen der Energiewende.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist über die Entwicklung sehr besorgt und warnt vor Problemen für die Versorgungssicherheit. BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller sagte der Zeitung: "Die Lage für Bestandskraftwerke spitzt sich immer weiter zu. Und auch im Kraftwerksneubau droht eine Eiszeit: Jede zweite geplante Anlage steht auf der Kippe." 

Hohe Kosten der Energiewende

Müller betonte, Gas- und Kohlekraftwerke würden aber auch künftig dringend gebraucht. "Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint." Moderne Kraftwerke seien "künftig die Vollkaskoversicherung unserer Erneuerbaren Energieversorgung und müssen als solche bezahlt werden".

Laut Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das "Handelsblatt" belaufen sich die Kosten der Energiewende für die Stromkunden auf 28 Milliarden Euro pro Jahr. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahle somit 270 Euro im Jahr für die Umsetzung der Energiewende, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Montagsausgabe. Die Berechnungen beinhalten demnach neben den Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien auch die durch die Energiewende verursachten Kosten des Netzausbaus. Auch die jüngsten Beschlüsse zur zusätzlichen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und zum Aufbau einer Kapazitätsreserve seien berücksichtigt. 

Große Koalition muss "noch mal nacharbeiten"

"Die Energiewende ist mit der Annahme gestartet, dass die Energiekosten hierzulande beherrschbar bleiben und international in vergleichbarem Maße ansteigen. Beides hat sich nicht bewahrheitet", kritisierte die Geschäftsführerin des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), Barbara Minderjahn, der Zeitung angesichts der IW-Zahlen. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, sagte dem "Handelsblatt": "Die Berechnungen machen klar, mit welchen Kosten die Energiewende wirklich verbunden ist." Unternehmen fürchteten, "dass sie sogar noch weiter steigen".

Auch der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union, Carsten Linnemann (CDU), sieht Handlungsbedarf: "Insgesamt muss die Große Koalition noch mal nacharbeiten", sagte er dem "Handelsblatt". Die Folgen der Energiewende entwickelten sich "zu einem bedrohlichen Standortnachteil, der Investoren abschreckt und Arbeitsplätze kostet".

kup/AFP/DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.