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HAUSBAU: Billiger wohnen

Die Hypothekenzinsen sind günstig. Wer sich für Immobilien interessiert, sollte jetzt kaufen - und sparen. Clevere Hausbauer sichern sich niedrige Zinsen auf 30 Jahre.

Die jüngste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank reicht nach Meinung von Experten nicht aus. »Die Zinsen müssen noch weiter runter«, sagt Klaus Friedrich, Chefvolkswirt der Dresdner Bank. »Die Konjunktur schwächelt, und die Wirtschaft braucht billiges Geld. Zudem geht die Inflation zurück.« Wenn sich die Häuslebauer angesichts sinkender Zinsen nun die Hände reiben, freuen sie sich zu früh. Die Senkung des Leitzinses wirkt sich nur auf kurzfristige Geldmittel bis zu einem Jahr aus. Der Langfristzins spürt davon nichts - und die Zinsfestschreibung bei der Baufinanzierung läuft in der Regel fünf bis 30 Jahre.

Niedrige Hypothekenzinsen

Dennoch ist jetzt der Zeitpunkt für einen Immobilienerwerb günstig. »Die Hypothekenzinsen sind auf sehr niedrigem Niveau«, sagt Renate Jakubowski, Expertin für Baufinanzierung bei der Vereins- und Westbank. »Der Durchschnittswert der vergangenen 20 Jahren liegt bei gut acht Prozent.« Heute sind Effektivzinsen um fünfeinhalb Prozent über eine Laufzeit von zehn Jahren drin.

Jetzt günstige Zinsen sichern

Bau- oder Kaufwillige, raten die Experten, sollten mit ihrer Entscheidung nicht zu lange warten und sich den aktuell günstigen Zins so lange wie möglich sichern - wenn es geht, bis zu 30 Jahren. Vorzeitig aussteigen können die Verbraucher allemal. Das erlaubt ihnen das so genannte Sonderkündigungsrecht (Paragraf 609a BGB). Danach haben die Kreditnehmer nach Ablauf von zehn Jahren die Möglichkeit, den Kreditvertrag neu zu verhandeln. Denn in der Zwischenzeit hat der Bauherr möglicherweise so viel Eigenkapital angespart, dass er den Kredit ganz oder teilweise ablösen kann. Oder die Zinsen sind nach zehn Jahren überraschenderweise noch stärker gefallen - dann sichert man sich kurzerhand die neuen Konditionen.

Joachim Reuter

Fotos: Gettyone Stone

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.