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Familienvan Dacia Lodgy: Ein Billiger mit viel Platz

Der Dacia Lodgy ist günstig und soll mehr Platz bieten als alle anderen. stern.de sagt, was dran ist an dem vermeintlichen Raumwunder und wie die Konkurrenz aussieht.

Von Gernot Kramper

Mit seinen Preisbrechern hat Dacia Erfolg. Allein im vergangenen Jahr legte die Renault-Tochter um 20 Prozent zu. In diesem Jahr wird sich die Erfolgsgeschichte fortsetzen: Ab Mitte Juni steht der Familienvan Dacia Lodgy bei den Händlern. Im Van-Segment sind die Startbedingungen für Dacia noch besser als woanders. Supersportliches Fahrverhalten ist hier nicht so wichtig, und auch Extravaganzen beim Design sind bei den Familientransportern eher selten.

Er ist vielleicht nicht der Schnellste, aber der Lodgy muss keinen Gegner fürchten. In unserer Fotostrecke haben wir die wichtigsten Alternativen zusammengestellt. Aber gegen wen auch immer der Lodgy zum Kräftemessen antritt, in zwei Kerndisziplinen bleibt der Dacia immer Sieger: Preis und Innenraum.

Wenn Größe entscheidet

Okay, dass niemand billiger ist als der Dacia, ist keine echte Überraschung. Aber dass sich alle anderen Familienvans beim maximalen Laderaum geschlagen geben können, ist dann doch verblüffend. Mit 2617 Litern maximalen Nutzraum steckt der Lodgy nicht nur kleinere Modelle wie den Opel Meriva oder den Focus C-Max in die Tasche. Auch der neue Opel Zafira Tourer (1860 Liter) und der betagte Platzhirsch VW Touran (1989 Liter) schrumpfen vor ihm zusammen. Selbst der deutlich größere VW Sharan bietet "nur" 2.340 Liter.

Mehr rein geht nur bei den Familienvarianten von Nutzfahrzeugen. Zumindest nominell: Der Citroën Berlingo schluckt sogar 3000 Liter – um das zu erreichen, muss die zweite Sitzreihe aber auch komplett ausgebaut werden. Mit seinem Innenraum eignet sich der Dacia nicht nur zum Kindertransport. Er ist auch für Umzüge, Rennräder und alle andere Großtransporte prädestiniert. Auch auf Reisen profitiert man vom Volumen. Mit fünf Passagieren passen immer noch 827 Liter Gepäck in den Lodgy und das bei einer noch vertretbaren Länge von 4,5 Metern.

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Technik und Motoren

Dacia bietet nicht die technischen Schmankerl in der Aufpreisliste wie etwa VW. DSG-Getrieb, Allradantrieb, ausgefuchste Parkautomaten – das gibt es alles nicht. Echte Patzer leistet sich der Lodgy allerdings nicht. Hinten sorgen schlichte Trommelbremsen für Verzögerung. Optimal ist das nicht, aber der hochgelobte VW Up hat auf der Hinterachse auch nur billige Trommeln. Dafür ist der Schleuderverhinderer ESP schon in der günstigsten Version dabei.

Gut überlegt werden muss bei der Frage, welches Triebwerk im Motorenraum werkeln soll. Im Vergleich zu anderen Herstellern bietet Dacia nur Einstiegs- und Grundversorgungsmotoren an, Motoren der 140- und 180-PS-Klasse stehen nicht zur Verfügung. Aber auch die schwächeren Diesel- und Benzinvarianten reichen aus. Wer den großen Wagen auch für die große Familienreise nutzen will, sollte die stärkeren Triebwerke nehmen. Basisbenziner ist der 1.6 MPI 85 mit 83 PS, ab Herbst gibt es den neuen TCe 115 mit 115 PS. Bei den Dieseln stehen der dCi 90 mit 90 PS und der dCi 110 mit 107 PS zu Wahl, sie sollen 4,2 bzw. 4,4 Litern pro 100 Kilometer verbrauchen, der 115 PS Benziner 5,8 Liter Super.

Ausstattung und Preise

Der Lodgy wird in vier Ausstattungsvarianten geliefert. Das Grundmodell "Lodgy" für nur 9990 Euro ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn man einen nackten Transporter sucht. Wichtigste Einschränkungen beim Grundmodell: Es gibt keine Klimaanlage, die zweite Reihe kann nur in einem Stück umgelegt und es kann nachträglich keine dritte Reihe eingebaut werden. Alles, was einen Wagen schick und komfortabel macht, wurde gestrichen.

Da die Aufpreise der Pakete sehr fair kalkuliert worden sind, gilt die Empfehlung den beiden oberen Varianten Lauréate und Prestige. Der kleine Benziner kostet in der Lauréate-Ausführung 11.990 – dann sind die Komfortfeatures, Annehmlichkeiten und praktische Ergänzungen dabei. In der Prestige-Ausstattung kostet der 115 PS Benziner 14.450 Euro, der 107 PS-Diesel 16.200. Dafür gibt es nicht nur Aluminiumfelgen, sondern auch ein Rundum-Paket mit einer cleveren Navigationslösung.

Fazit

Vom Aussehen her ist der Lodgy ein Minivan. Er liefert keinen Grund sich zu schämen, beschleunigt aber auch nicht den Puls. Aber weder innen noch außen wirkt der Lodgy billig oder lieblos. Hinten gibt es natürlich konventionelle Türen statt teuerer Schiebetüren. Die Sitze sind relativ kurz, die Sitzhaltung aufrecht.

Der Dacia bietet erwartungsgemäß automobile Hausmannskost, die aber in einer XXL-Version. In allen Varianten bleibt der Lodgy ein Preisbrecher – mehr Auto fürs Geld gibt es woanders nicht. Gegen Bedenken wegen der Langzeitqualität hilft eine Garantierverlängerung: für 790 Euro wird sie auf sechs Jahre oder 120.000 Kilometer.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(