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Do it your­self: Bauabnahme aus der Hölle - der lebensgefährliche Irrsinn von Heimwerkern

Selbermachen spart Kosten, kann aber Menschenleben kosten. Immer wieder stoßen Gutachter auf die Verirrungen der menschlichen Improvisationskunst. 14 Beispiele, wie man es nicht machen darf.

So kann man eine Decke auch abstützen. Offen bleibt die Frage, welche Urgewalt den T-Träger aus Stahl so deformiert hat.

So kann man eine Decke auch abstützen. Offen bleibt die Frage, welche Urgewalt den T-Träger aus Stahl so deformiert hat.

House Inspector sind in den USA ein feste Größe. Vor allem bei Haus- oder Wohnungskäufen ist es üblich, dass ein technischer Gutachter das avisierte Objekt unter die Lupe nimmt. Ihn interessieren nicht Marktwert oder Lage der Immobilie, sondern der technische Zustand der Baulichkeiten. Manchmal sind die Gutachten schrecklich langweilig. Der Inspektor hakt nur seine Liste ab – als Highlight merkt er dann an, dass sich die Gehwegplatten ein wenig abgesenkt hätten und der Heizkessel in den nächsten Jahren erneuert werden muss.

Aber die USA sind auch das Land der Do-It-Yourself-Bewegung und ihrer Auswüchse. Immer wieder werden die Gutachter mit den historisch gewachsenen Errungenschaften des menschlichen Erfindungsgeistes konfrontiert. Vor allem im  Bereich der Strom- und Wasserinstallation wurde offenbar jede lebensgefährliche Idee schon einmal in die Tat umgesetzt. Da in den USA auch der Datenschutz nicht besonders groß geschrieben, teilen die Gutachter ihre schönsten Momente auf der Seite "ASHI Reporter". In Deutschland sind derartige Lösungen wegen der besseren Ausbildung im Handwerk seltener, aber dort wo selbst angepackt wird, findet man ganz ähnliche Improvisationen.

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.