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Netzkosten: Strom und Gas könnten billiger werden

Die Bundesnetzagentur kürzte die von einigen Unternehmen beantragten Durchleitungsgebühren für Gas und Strom deutlich. Kunden können nun auf sinkende Preise hoffen.

Die Gasnetzbetreiber E.ON Thüringen und E.ON Mitte müssen die geplanten Preise für die Nutzung ihrer Gasnetze deutlich reduzieren. Die Bundesnetzagentur kürzte die von E.ON Thüringen vorgelegte Kostenkalkulation um 9,5 Prozent, bei E.ON Mitte um elf Prozent.

"Durch die Genehmigungen werden die Netzentgelte beider Verteilernetzbetreiber deutlich gesenkt", sagte Netzagentur-Präsident Matthias Kurth in Bonn. Die Netzentgelte machten etwa 20 Prozent des Gasendpreises aus. Es sind die ersten Entscheidungen der Behörde bei Gasnetzentgelten.

Im Stromnetzbereich kürzte die Behörde die von der E.ON Netz GmbH beantragten Netzkosten um rund 16 Prozent, bei der RWE Westfalen-Weser-Ems Verteilnetz GmbH um rund zehn Prozent. Die Strom-Entgeltgenehmigungen gelten vom 1. September an und laufen bis Ende 2007 Die Beschlüsse sollen sich auch für die Endkunden preisdämpfend auswirken.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
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