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Bewerbung: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Mit einer Bewerbung geben Jobsuchende eine erste Arbeitsprobe ab. Deshalb sollte der erste Eindruck gut vorbereitet und unbedingt positiv sein.

Jobsuchende sollten sich bei der Zusammenstellung ihrer Bewerbungsmappen auf das Wesentliche konzentrieren und Personalverantwortliche nicht mit einer Flut von Zeugnissen, Arbeitsproben und Bildungsnachweisen erschlagen.

Anschreiben und Lebenslauf sind das Herzstück einer guten Bewerbung. Sie liefern alle wichtigen Fakten zum Bewerber sowie die Gründe für seine Bewerbung. Arbeits- und Praktikumszeugnisse, Bildungsnachweise oder Arbeitsproben sollten Bewerber nur der Mappe beilegen, wenn sie für die angestrebte Position von Bedeutung sind. "Bei den rund tausend Bewerbungen, die wir am Tag bekommen, müssen Mappen gut strukturiert sein, damit ein schneller Überblick möglich ist", erklärt Tobias Nickel, Leiter Recruiting BMW Group, gegenüber der Zeitschrift "karriere".

Manche Unternehmen verlangen zusätzlich ein Motivationsschreiben, in dem der Bewerber sein Interesse an dem Job begründen soll. In diesem Schreiben sollten zunächst die Vorzüge und Qualitätsmerkmale des Unternehmens herausgestellt werden, bevor der Bewerber auf die angestrebte Stelle und sein persönliches Interesse an diesem Job zu sprechen kommt. "Ein Motivationsschreiben kostet reichlich Gehirnschmalz. Wird es nicht ausdrücklich verlangt, sparen Sie sich die Mühe", rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler. Auch ein separates Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis für die Bewerbungsmappe sollten Jobsuchende besser weglassen.

Bewerbungen nach dem Gießkannen-Prinzip lohnen nicht

Jobsuchende, die sich bei einem Unternehmen initiativ bewerben, sollten im Anschreiben möglichst konkret erklären, für welchen Firmenbereich und welche Position sie sich vorstellen. Die Erfolgschancen steigen, wenn sich Bewerber vorab über den potenziellen Arbeitgeber informieren und im Anschreiben glaubhaft begründen können, warum sie gerade bei diesem Unternehmen arbeiten möchten.

"Manche Leute scheinen gar nicht zu wissen, womit sich das Unternehmen, bei dem sie sich bewerben, überhaupt befasst. Selbst vor kopierten Standardbewerbungen schrecken sie nicht zurück", beklagt Andreas Ladda, Leiter Personalmanagement bei E.ON Energie in München, in "karriere". Viele Bewerber machten den Fehler, nur ihre generellen Qualifikationen aufzuzählen, ohne konkret auf die möglichen Einsatzbereiche im Unternehmen einzugehen. "Das reduziert die Aussagekraft einer Bewerbung erheblich", so Ladda. Daher müsse er sehr vielen Initiativbewerbungen absagen.

Bei der Darstellung der persönlichen Motivation im Anschreiben sollten sich Bewerber ihrer Rolle als Mitarbeiter in spe bewusst sein: "Argumentieren Sie nicht vom Standpunkt eines Markenfans oder Konsumenten. Lieben Sie nicht die Produkte, sondern loben Sie stattdessen die Mannschaft und die besondere Firmenkultur", empfiehlt Bewerbungstrainer Gerhard Winkler. Zudem sei es sinnvoll, vorab per Telefon den passenden Ansprechpartner im Unternehmen herauszufinden. Winkler rät: "Werden Sie zum Visitenkartensammler. Nutzen Sie Studi-Jobs, Tagungen, Begegnungen, Veranstaltungen zum Kontakten. Es gibt nicht zu wenige Informationen über Kontaktpersonen, man sammelt sie bloß nicht vorab und systematisch." Initiativbewerbungen nach dem Gießkannen-Prinzip könne man sich dagegen sparen.

Online-Bewerbungen liegen im Trend

Könnten Personaler wählen, in welcher Form sie Bewerbungen generell erhalten würden, gäben sie der digitalen Form den Vorzug. Zu diesem Ergebnis kommt eine Anfang dieses Jahres durchgeführte Befragung, die die europäische Jobbörse StepStone unter mehr als 1800 Personalmanagern in sieben europäischen Ländern durchführte. Mit 81 beziehungsweise 80 Prozent bevorzugen vor allem die niederländischen und italienischen Personalverantwortlichen die elektronische Bewerbungsform. Aber auch rund 70 Prozent ihrer Kollegen in Schweden, Dänemark und Belgien sprechen sich für die digitalen Unterlagen aus. Einzig bei den deutschen Personalmanagern ist das Verhältnis von Print und Online noch etwas ausgewogener: Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten würde bevorzugt Online-Bewerbungen erhalten. Und immerhin noch 42 Prozent möchten lieber mittels der traditionellen Printmappe einen ersten Eindruck über den potenziellen Mitarbeiter gewinnen.

Die wachsende Akzeptanz von Online-Bewerbungen bei Unternehmen hat sich auch positiv auf die Qualität der digitalen Bewerbungsmappen ausgewirkt. Waren vor einem Jahr noch 37 Prozent der Personaler der Meinung, Online-Bewerbungen seien oft weniger sorgfältig verfasst, finden das heute nur noch 30 Prozent. Wesentliche Qualitätsverbesserung gab es vor allem in Norwegen, Dänemark und Schweden: Hier kritisieren heute gerade einmal 12 beziehungsweise 17 und 19 Prozent die schlechte Qualität von Online-Bewerbungen. Im Jahr zuvor waren immerhin noch 39 beziehungsweise 33 und 38 Prozent unzufrieden. Am wenigsten Sorgfalt scheinen die deutschen Kandidaten an den Tag zu legen, wenn sie sich über das Internet bewerben: 45 Prozent der Unternehmen bemängeln die schlechte Qualität der Bewerbungen, die sie über das Internet erhalten. Doch selbst hier hat sich die Qualität der elektronischen Bewerbungsform verbessert, denn ein Jahr zuvor lag hier die Zahl noch bei 52 Prozent.

"Es gibt bereits heute zahlreiche Unternehmen, die Bewerbungen ausschließlich in elektronischer Form akzeptieren. Stellensuchende sollten sich darüber im Klaren sein, dass hier das gleiche Maß an Sorgfalt gilt wie bei der klassischen Printmappe, in der zum Beispiel Rechtschreibfehler nichts zu suchen haben", kommentiert Ralf Baumann, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Unternehmen müssen technologisch nachrüsten

Eine Befragung vom Klaus Resch Verlag kam zu dem Ergebnis: Über 50 Prozent der Unternehmen sehen die Internet-Bewerbung gegenüber der klassischen Printform qualitativ schlechter. Und immerhin 41 Prozent der befragten Studenten sehen das ebenso. Das bedeutet: Selbst die Bewerber wissen, dass die Hälfte ihrer Online-Bewerbungen schlecht sind.

Ebenso hat die Studie verdeutlicht, dass sich gegenüber der Umfrage von vor drei Jahren die Bewerbungsmenge nahezu vervierfacht hat. Im Durchschnitt schreiben akademische Bewerber rund 45 Bewerbungen (2003 = 12).

Nach Prof. Dr. Egon Franck von der Universität Zürich befinden sich die Bewerber und Unternehmen in einem Dilemma. Letztendlich werden die Unternehmen, wollen Sie nicht in der Bewerbungsflut untergehen, technologisch nachrüsten müssen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(