Buchführungspflicht Kleinfirmen winkt Bürokratieabbau


Kleinunternehmer werden künftig durch vereinfachte Vorschriften von Buchführungspflichten entlastet. Dafür hat der Bundesrat den Weg freigemacht.

Kleinunternehmer werden künftig durch vereinfachte Vorschriften von Buchführungspflichten entlastet. Dafür hat der Bundesrat am Freitag den Weg freigemacht, indem er einem Vermittlungskompromiss zum Gesetz zur Förderung von Kleinunternehmen zustimmte. Da zuvor bereits der Bundestag dafür gestimmt hatte, kann das Gesetz nach der Sommerpause in Kraft treten.

Nach den neuen Regelungen gibt es eine Pflicht zur Buchführung nur für Betriebe mit mehr als 350.000 Euro Jahresumsatz und mehr als 30.000 Euro Gewinn. Zuvor hatten die Umsatzgrenze bei 260.000 Euro gelegen und die Gewinngrenze bei 25.000 Euro.

Die unionsgeführte Mehrheit im Bundesrat hatte sich im Vermittlungsausschuss nicht mit ihrer Forderung durchsetzen können, die Buchführungspflichtgrenze auf 500.000 Euro Umsatz und 50.000 Euro Gewinn anzuheben. Dafür erreichte sie im Vermittlungsverfahren, dass die Gewinne von Kleinunternehmen und Existenzgründern nicht - wie von der Regierung geplant - durch eine Betriebskostenpauschale ermittelt werden.


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