HOME

Finanzierung: Sprungbrett ins Ausland

Auslandserfahrungen bringen Bewerbern enorme Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. So bekommen zum Beispiel Azubis, die ein Praktikum im europäischen Ausland machen möchten, Reisegeld mit auf den Weg.

Ausbildungs- und Bildungsaufenthalte im Ausland sind auf dem europäischen Arbeitsmarkt wichtiger denn je. Und je früher junge Menschen die Chance erhalten, berufliche Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln, desto größer ist später ihre Flexibilität bei der Arbeitsplatzwahl.

Mit dem Mobilitätsprogramm "Sprungbrett ins Ausland" können Auszubildende individuell eine finanzielle Förderung beantragen. Gefördert werden junge Menschen, die eine Ausbildung machen oder gerade beendet haben – egal in welchem Beruf. Der Auslandsaufenthalt muss allerdings im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen und in einem anderen europäischen Land absolviert werden. Unterstützt werden Personen pauschal mit 350 Euro. Und dies unabhängig von der Länge des Auslandsaufenthalts - vorausgesetzt, dieser beträgt mindestens drei Wochen.

Nicht berücksichtigt werden Studenten an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien und Absolventen dieser Einrichtungen sowie Schüler und Personen, die an Vollzeitschulen ausgebildet werden. Außerdem dürfen die Antragsteller keine anderen öffentlichen Fördermittel während der Teilnahme am Programm in Anspruch nehmen.

Der Förderantrag steht auf den Internet-Seiten von Sprungbrett ins Ausland zum Download bereit. Wer also einen Praktikumsplatz im Ausland hat und das Einverständnis seines Arbeitsgebers vorweisen kann, sollte sich diese Unterstützung nicht entgehen lassen.

Themen in diesem Artikel