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Flughafen-Streik: Verdi erwartet keine schnelle Einigung mit Lufthansa

Sämtliche Deutschland- und Europaflüge der Lufthansa sind wegen des Streiks gestrichen worden. Das Ausmaß überrascht die Gewerkschaft Verdi, sie richtet sich auf eine lange Auseinandersetzung ein.

Im #Link;http://www.stern.de/reise/service/lufthansa-streik-nichts-fliegt-mehr-ausser-der-dfb-elf-1987064.html;Tarifkonflikt bei der Lufthansa# richtet sich die Gewerkschaft Verdi auf eine lange und harte Auseinandersetzung ein. Sie erwarte bei der zweiten Verhandlungsrunde an diesem Freitag keine Einigung, sagte die Verhandlungsführerin Christine Behle am Donnerstag beim Warnstreik ihrer Kollegen in Frankfurt. Sie verlangte von der Lufthansa die Rücknahme der Gegenforderungen. Voraussichtlich werde man zunächst über Möglichkeiten zur Beschäftigungssicherung sprechen und nicht über Entgelte. Verdi verlangt für rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigte 5,2 Prozent mehr Geld.

Erstaunt zeigte sich die Gewerkschafterin über die Vielzahl der von Lufthansa gestrichenen Flüge. Die Gesellschaft hatte für den Vormittag nahezu den gesamten Europa- und Deutschlandverkehr gestrichen, so dass Hunderte Flüge ausfielen. "Ich bin selbst überrascht über das Ausmaß." Mit ihrem harten Kurs gegen die Beschäftigten stelle die Lufthansa den Erfolg ihres Sparprogramms "Score" in Frage. "Für solche Programme braucht man Leute, die das mitmachen. Das ist jetzt gekippt."

ger/DPA / DPA