Förderprogramme Hier geht's zum Geld


Die öffentliche Förderinfrastruktur für Gründer ist in Deutschland üppig - und unübersichtlich. Es gibt Hunderte guter und gut gemeinter Hilfen für den Start in die Selbstständigkeit.

Die öffentliche Förderinfrastruktur für Gründer ist in Deutschland üppig - und unübersichtlich. Es gibt Hunderte guter und gut gemeinter Hilfen für den Start in die Selbstständigkeit.

Eine

umfangreiche Liste

von Förderprogrammen, die von Bund und Ländern sowie Städten und Regionen angeboten werden, hat stern.de exklusiv zusammengestellt.

A: Finanzielle Unterstützung

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)


1. Zusammen mit den Arbeitsämtern vor Ort:
- Ich-AG-Förderung: Zuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus.
- Überbrückungsgeld: Zuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus.
- Einstellungszuschuss für junge Unternehmen.
- Weitere Förderungsmaßnahmen des Arbeitsamtes für die Beschäftigung besonderer Personengruppen.

2. Beratungsförderung:
- Zuschuss des Bundes für die Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen.

3. Investitionszulage in den neuen Bundesländern und Berlin (Ost).

4. Sonderabschreibungen und Ansparabschreibungen zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen.

5. Investitionszuschuss bei der Gemeinschaftsaufgabe:
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

6. FUTOUR 2000 in den neuen Bundesländern und Berlin-Ost:
- Kombination aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen und stiller Beteiligung.
- Richtet sich an besonders innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

7. Beteiligungskapital für kleine Technologieunternehmen (BTU):
- Technologieorientierten Gründern stehen bis zu 150.000 Euro für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verfügung.
- Jedes Gründungsteam wird von einem Mentor begleitet.

8. Umweltschutzprogramme

9. Förderdatenbank des BMWA

10. Förderkatalog des BMWA und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:
- Informationen über Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
- Informationen über Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit in den Bereichen Energie-, Luftfahrtforschung, Multimedia und Innonet.

Deutsche Ausgleichsbank (DtA)


1. Mikrodarlehen:
Darlehen für Gründer, die nur einen geringen Finanzierungsbedarf haben (max. 25.000 Euro).

2. DtA-Startgeld:
Langlaufendes Darlehen speziell für Kleingründungen (max. 50.000 Euro).

3. DtA-Existenzgründungsdarlehen:
Darlehen für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen bis zu acht Jahren nach Existenzgründung.

4. DtA-Betriebsmitteldarlehen:
Darlehen für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen für zusätzlichen Betriebsmittelbedarf.

ERP-Programme


1. "European Recovery Programme", aus dem Marshallplan hervorgegangenes Sondervermögen des Bundes. Kapital wird nicht als Zuschuss, sondern als Kredit an die Wirtschaft gegeben. Zinsen und Tilgungen fließen immer wieder zurück in das Vermögen und ermöglichen weitere Förderung.

2. ERP-Eigenkapitalhilfe:
Langfristiges Darlehen zur Verstärkung der Eigenkapitalbasis.

3. ERP-Existenzgründungsprogramm:
Darlehen für Gründungen, Unternehmensübernahmen, Wachstumsinvestitionen, Investitionen wegen Verlagerung des Betriebsstandortes.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


1. Kapital für Arbeit:
Darlehen bei Einstellung eines Arbeitslosen.

2. KfW-Mittelstandsprogramm:
Darlehen für Investitionen von Existenzgründern und bereits bestehenden Unternehmen.

3. KfW-Mittelstandsprogramm – Liquiditätshilfe:
Darlehen zur Behebung vorübergehender Liquiditätsengpässe.

Verband der Bürgschaftsbanken (VDB)


1. Bürgschaftsbanken der 16 Bundesländer haben sich in diesem Verband zusammengeschlossen.

2. Unterstützen Unternehmensgründer bei der Kredit- und Beteiligungsfinanzierung.

3. Die von den Bürgschaftsbanken gewährten Bürgschaften gelten als vollwertige Sicherheiten für alle Hausbanken.

Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK)


1. Verzeichnis der Beteiligungsgesellschaften.

B: Information, Beratung, Weiterbildung

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
- Broschüren
- Internetangebot: Tipps für den Start
- Persönlichkeitstest
- Existenzgründerakademie
- Unterstützung bei der Beratersuche
- Beratung bei Finanzierungsförderung

Industrie- und Handelskammern (IHK)


- Die IHK vor Ort ist in fast allen Fällen erste Anlaufstelle für Unternehmensgründer.
- Broschüren, Informationsmaterial
- Erstberatung
- Informationstage zur Existenzgründung
- Seminare
- Konzept- und Fördermittelberatung
- Unternehmensnachfolge

Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHK)


- Kooperationsbörse
- Sachverständige
- Technologiebörse

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)


- Die Handwerkskammern sind erste Anlaufstelle vor Ort für Existenzgründer, die sich im Handwerk und in handwerksähnlichen Berufen selbständig machen wollen.
- Der Zentralverband liefert umfassende Informationen zum Handwerk.

Deutsche Ausgleichsbank (DtA)


- Virtuelles Gründerzentrum
- Informationen zur Existenzgründung

Alt hilft Jung e.V.


Ehemalige Führungskräfte aus der Wirtschaft helfen ehrenamtlich klein- und mittelständischen Unternehmern und Existenzgründern.

Bundesverband Junger Unternehmer (BJU)


- Gründerwerkstatt
- Existenzgründerforum

Deutscher Franchise Verband (DFV)


Informationen für Franchise-Geber und Franchise-Nehmer.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (INSTI)


Datenbank mit Adressen von privaten und öffentlichen Beratungseinrichtungen zur Förderung unternehmerischer Innovation.

Wirtschaftsjunioren Deutschland


- Planspiel zur Unternehmensgründung
- Mex - Marktplatz für Existenzgründer

Nexxt Initiative Unternehmensnachfolge


Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbände für einen sorgfältig vorbereiteten Generationenwechsel im Mittelstand.

Bundesverband mittelständische Wirtschaft - Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)


Unterhält für seine Mitglieder ein unabhängiges Experten- und Servicesystem.

Bundesverband der Selbständigen - Deutscher Gewerbeverband e.V. (BDS/DGV)


Bund der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband beraten Existenzgründer.

Deutsches Gründerinnen Forum e.V. (DGF)


- Informationen für Gründerinnen
- Ausbildung
- Beratung
- Finanzierung von Existenzgründerinnen

C: Gründerzentren

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren e.V. (ADT)
Informationen über Innovationszentren, Technologie- und Gründerzentren.

D: Netzwerke

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)


- Gründerkontakte: Ein Netzwerk für Existenzgründungskontakte zwischen Wirtschaft und Hochschulen und ein virtueller Marktplatz mit Angebots- und Nachfrageforen, auf denen die Arbeit aller Fakultäten mit dem Bedarf aus der Wirtschaft zusammengeführt werden kann.

Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND)


Kontaktvermittlung zwischen Gründern und Business Angels.

Kompetenzzentrum Electronic Commerce


1. Netzwerk von Kompetenzzentren in ganz Deutschland für den elektronischen Geschäftsverkehr.
2. Unterstützt kleine und mittlere Betriebe beim Einstieg in die Nutzung des E-Business.
3. Programm des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Bundesverband der Frau in Freien Berufen und Management e.V. (B.F.B.M.)


1. Netzwerk von Unternehmerinnen
2. Vorträge, Workshops

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU)


1. Gegründet 1954, 1.700 Mitglieder
2. Organisiert Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch

Vereinigung der Unternehmensverbände UVB


Dachverband von über 60 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden.

Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW)


Netzwerk für den Mittelstand: Erfahrungsaustausch, Informationsvermittlung, Kooperationsmöglichkeiten und Beratung und Weiterbildung.

E: Sonstiges

StartUp-Initiative: Businessplan-Wettbewerb


1. Deutschlands renommiertester Businessplan-Wettbewerb.
2. Kooperation des Magazins Stern, der Unternehmensberatung McKinsey, dem ZDF und dem Sparkassenverband.

Exist - Existenzgründung aus der Hochschule


1. Initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
2. Soll Gründungsklima an den Hochschulen verbessern und Anzahl der Gründungen aus den Hochschulen erhöhen.
3. 1998 wurden fünf Modellregionen ausgewählt (Wuppertal-Hagen, Dresden, Ilmenau-Jena-Schmalkaden-Weimar, Karlsruhe-Pforzheim, Stuttgart).
4. 2002 kamen zehn weitere Gründungsnetzwerke dazu Potsdam-Brandenburg, Bremen, Trier, Dortmund, Ostbayern, Mecklenburg-Vorpommern, Lübeck-Kiel, Frankfurt-Wiesbaden-Offenbach, Kassel-Fulda-Marburg-Göttingen und Südwestsachsen.


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