Gehalts-Check
Das verdienen Ärzte im Krankenhaus

Ärzte im OP
Ärzte bei einer Operation
© vm/gettyimages
Sie gelten als die Götter in weiß: Dass Ärzte für ihre Tätigkeit nicht mit dem Mindestlohn abgespeist werden, ist klar. Doch verdienen die Mediziner in Kliniken wirklich so ein fürstliches Gehalt?
Für Ärzte, die in Krankenhäusern arbeiten, gibt es verschiedene Tarifverträge.
Wer als Assistenzarzt in einem kommunalen Krankenhaus anfängt, bekommt rund 4189 Euro, in einer Uniklinik sind es 4407 Euro. Als Facharzt gibt es zum Einstieg rund 5800 Euro, bei einem Universitätsklinikum mit 5818 Euro nur geringfügig mehr.
Ein Oberarzt bekommt als Grundentgelt in der Stufe 1 rund 7277 Euro bei kommunalen Trägern, bei Uni-Kliniken sind es 7286 Euro.
Zusätzlich bekommen Klinikärzte noch Zuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste.
Bei Deutschlands größtem privatem Klinikbetreiber Helios gibt es einen eigenen Tarifvertrag. Dort bekommen Assistenzärzte rund 4514 Euro pro Monat. Nach einem Jahr steigt das Gehalt auf 4629 Euro. Fachärzte bekommen im ersten Jahr monatlich rund 5822 Euro, Oberärzte 7430 Euro.
Allerdings ist es nach wie vor sehr schwierig, Arzt zu werden. Das begehrte Studium dauert (mindestens) sechs Jahre. Erst mit dem erfolgreichen Abschluss des Staatsexamens kann man Assistenzarzt werden. Die Ausbildung zum Facharzt dauert im Anschluss rund fünf Jahre.
 
Sie gelten als die Götter in weiß: Dass Ärzte für ihre Tätigkeit nicht mit dem Mindestlohn abgespeist werden, ist klar. Doch verdienen die Mediziner in Kliniken wirklich so ein fürstliches Gehalt?

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