Umfrage Geheimsache Arbeitgeber


Nur wenige europäische Arbeitnehmer sind stolz auf das Unternehmen, in dem sie arbeiten, und nennen ihren Brötchengeber gerne. Viele würden ihren Arbeitsplatz lieber geheimhalten.

Irgendwas machen die europäischen Arbeitgeber falsch - von einem gesunden Betriebsklima und positiver Identifizierung mit dem Unternehmen wollen ihre Angestellten nämlich nichts wissen. Mehr als der Hälfte der europäischen Beschäftigten ist es unangenehm, den Namen ihres Arbeitgebers zu nennen.

An der Spitze der peinlich berührten Angestellten stehen die Italiener: 64 Prozent ist es peinlich, den Namen des Unternehmens, bei dem sie arbeiten preiszugeben und gerade einmal 14 Prozent sind auf ihre Arbeitgeber stolz. Dies zeigt die jüngste Umfrage der Internet-Jobbörse StepStone unter mehr als 2.700 Arbeitnehmern in sieben Ländern Europas.

In Deutschland schämen sich genau 50 Prozent der Beschäftigten für ihre Arbeitgeber. Damit finden sie sich in guter Gesellschaft, denn auch rund die Hälfte ihrer holländischen und schwedischen Kollegen geraten in starke Verlegenheit, wenn es darum geht, den Namen ihrer Firma anzugeben. Gerade einmal ein Drittel der deutschen, belgischen, holländischen, schwedischen und etwa 40 Prozent der dänischen Befragten profilieren sich gern mit dem Namen ihres Brötchengebers.

Die Ausnahme bilden Arbeitnehmer aus dem hohen Norden: Mit 58 Prozent sind sie die einzigen im europäischen Vergleich, die gern mit Ihrem Arbeitgeber prahlen.

An der Umfrage auf den Internetseiten von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien und Holland haben sich insgesamt 2.758 Besucher beteiligt.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker