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Arbeitsmarkt im Dezember: Harter Winter lässt Arbeitslosenzahl steigen

Nicht zuletzt wegen des harten Winterwetters ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember auf mehr als drei Millionen gestiegen. Trotz des für den letzten Monat des Jahres unüblich hohen Anstiegs war 2010 für den Arbeitsmarkt das beste Jahr seit 1992.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Dezember stärker gestiegen als für den Wintermonat üblich. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte, waren zum Jahresende 3,016 Millionen Erwerbslose registriert. Dies seien 85.000 mehr gewesen als im November, aber 260.000 weniger als vor einem Jahr. Üblich ist im Dezember im Drei-Jahres-Durchschnitt eine Zunahme im Monatsvergleich um rund 67.000. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Punkte auf 7,2 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 7,8 Prozent gelegen

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, der deutsche Arbeitsmarkt habe 2010 von der starken wirtschaftlichen Erholung profitiert. "Gegenüber dem Krisenjahr 2009 ist die Arbeitslosigkeit gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit sind kräftig gestiegen." Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei hoch, erklärte Weise.

Der konjunkturelle Aufschwung habe sich zum Jahresende fortgesetzt. So lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zuletzt (im Oktober) mit 28,28 Millionen um knapp 500.000 über dem Vorjahresniveau. Knapp 60 Prozent der neuen regulären Stellen waren Vollzeitjobs. Die Zahl der Erwerbstätigen betrug im November 41,09 Millionen. Das bedeutet ein Plus von 427.000 binnen Jahresfrist.

Für den stärkeren Anstieg im abgelaufenen Monat machte die BA den frühen und heftigen Wintereinbruch verantwortlich, der für höhere Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft gesorgt habe.

Die gute Gesamtbilanz für 2010 können die Dezember-Zahlen aber nicht schmälern. Denn das vergangene Jahr war für den Arbeitsmarkt insgesamt das beste seit 1992. Im Jahresdurchschnitt registrierte die BA 3,244 Millionen Arbeitslose nach 3,423 Millionen im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote ging von 8,2 Prozent auf 7,7 Prozent zurück. Noch weniger Arbeitslose hatte es zuletzt im Jahresdurchschnitt 1992 mit 2,98 Millionen gegeben.

Erstmals Zunahme seit Mitte 2009

Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ergab sich laut BA für Dezember mit einem Anstieg um 3000 erstmals seit Mitte 2009 im Monatsvergleich wieder eine saisonbereinigte Zunahme. BA-Vorstandschef Weise betonte aber, die Besserung am Arbeitsmarkt habe sich im Dezember fortgesetzt. Für den saisonbereinigten Anstieg sei neben dem frühen Wintereinbruch auch ein Rückgang der Ein-Euro-Jobs von November auf Dezember verantwortlich.

dho/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?