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89 Filialen gehen Vorräte aus: Burger-King-Vorräte reichen noch zwei bis drei Tage

Burger King will 89 Filialen dichtmachen, doch der Betreiber Yi-Ko verkauft einfach weiter. Nach eigenen Angaben gehen die Vorräte aber zur Neige.

Burger King hatte die Verträge mit dem größten Franchise-Nehmer fristlos gekündigt und diesen Schritt unter anderem mit Vertragsverstößen begründet.

Burger King hatte die Verträge mit dem größten Franchise-Nehmer fristlos gekündigt und diesen Schritt unter anderem mit Vertragsverstößen begründet.

Burger King hat die Verträge mit der Yi-Ko Holding gekündigt, die 89 Filialen in Deutschland betreibt. Der Konzern verlangt, dass die Restaurants ab sofort nicht mehr im Namen von Burger King verkaufen. Doch der Franchisenehmer widersetzt sich. Yi-Ko hat angekündigt, zumindest so lange weiterzuverkaufen, wie noch Ware da ist.

Die dürfte allerdings schon bald aufgebraucht sein: "Die Vorräte reichen noch zwei bis drei Tage", sagte Yi-Ko-Geschäftsführer Dieter Stummel "Focus Online". Er leitet die Holding als Interimschef, seitdem Burger King Ergün Yildiz zum Rücktritt gedrängt hat. Gegen rechtliche Schritte seitens Burger King werde man sich wehren, kündigte Stummel an.

Wie es mit den 3000 Mitarbeitern in den Yi-Ko-Filialen weitergeht, ist noch offen. Theoretisch könnten die Restaurants auch ohne Burger-King-Logo und mit eigenen Produkten weitermachen. Das erscheint aber eher unrealistisch.

Sollten den Yi-Ko-Filialen in den nächsten Tagen die Vorräte ausgehen, müssen Freunde von Billigburgern in einigen Orten wohl auf McDonalds zurückgreifen. Alleine in München sind elf Burger-King-Filialen betroffen.

Eine Übersicht über alle betroffenen Filialen finden Sie hier.

bak