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Christoph Achenbach: Einmal Vorstand und zurück in zehn Monaten

Nicht einmal ein Jahr blieb dem Karstadt-Quelle-Chef Christoph Achenbach, um seine Sanierungsvision umzusetzen. Seine anfänglich gerühmte ruhige Art wurde zum Schluss ein Problem.

Vom Hoffnungsträger zum Sündenbock: Am Ende glaubte die Mehrheit der Anteilseigner und der Banken nicht mehr an den Erfolg der Sanierungsstrategie, die der Christoph Achenbach nach dem Rücktritt seines Vorgängers Wolfgang Urban eingeleitet hatte. Seine zurückhaltende Art, die bei seinem Amtsantritt im Juni 2004 noch gelobt worden war, interpretieren Banker nun als Kraftlosigkeit, seine Verbundenheit mit Großaktionärin Madeleine Schickedanz als Hindernis auf dem Weg zu einem radikaleren Umbau des Konzerns. Strukturell hat der 46-Jährige nach Ansicht von Unternehmenskennern viel bewegt, operativ hat die Sanierung, für die er sich ehrgeizige Pläne gemacht hatte, dagegen noch kaum sichtbare Ergebnisse gebracht.

"Achenbach ist ein Team-Player mit langfristigem Ansatz"

Quelle-Erbin Schickedanz hatte ihr Vertrauen in Achenbach auch durch ihre maßgebliche Beteiligung an der millionenschweren Kapitalerhöhung unterstrichen, die Karstadt-Quelle im Herbst vor dem Schlimmsten bewahrte.

Achenbach war noch zu Zeiten des früheren Aufsichtsratschef Hans Meinhardt zum Vorstandschef berufen worden. "Achenbach ist ein Team-Player mit langfristigem Ansatz. Er wird die Basis schaffen für die klare Neuausrichtung des Konzerns, die von Urban begonnen wurde", hatte dieser ihn im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters mit Vorschlusslorbeeren bedacht. "Achenbach will schon in diesem Jahr eine Verbesserung", sagte Meinhardt.

Achenbach hat sich unnötig unter Druck gesetzt

Rasch legte der neue Chef einen detaillierten und ehrgeizigen Zeitplan für die Sanierung vor. "Damit hat sich Achenbach unnötig unter Druck gesetzt", heißt es im Unternehmen inzwischen. Achenbach schaffte es zwar in zähen Verhandlungen, die Arbeitnehmer zu großen Einschnitten zu bewegen, beim Verkauf der kleineren Warenhäuser und der letzten Logistikaktivitäten kam er weniger rasch voran. Dies erhöhte den finanziellen Druck auf den Konzern, sich mit teuren Fremdmitteln Liquidität zu verschaffen. Die gut 400 Millionen Euro, die der Finanzinvestor BC Partners für die 75 kleineren Warenhäuser bieten soll, liegen deutlich unter der Erwartung von Karstadt-Quelle.

Der 1958 in Münster geborene Betriebswirt hatte 1989 bei Quelle im Unternehmensbereich "Strategische Planung" begonnen. 1997 rückte er in den Vorstand der Quelle AG auf, 2001 übernahm er die Führung des größten europäischen Versandhauses und rückte in den Konzernvorstand von Karstadt-Quelle auf. Dass er dort über Jahre hinweg Urbans Expansionsstrategie abnickte, war ein Malus von Anfang an.

Kritiker werfen Achenbach zudem vor, als Quelle-Chef nicht genug für die Internationalisierung und Modernisierung des Versandhauses getan zu haben. Deshalb trage er ein gehöriges Maß an Mitverantwortung für die jüngsten herben Umsatzeinbrüche im Versandhandel. Ein Vertrauter widerspricht: "Es war einfach unfair, allein Achenbach den Umsatzrückgang von 20 Prozent im Versand in einer Monatsspitze in die Schuhe zu schieben. Man muss doch sehen, dass zum Beispiel Quelle den Hauptkatalog um gut 180 Seiten gekürzt hat", sagte er.

Regelrecht rausgemobbt worden

Meinhardts Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender, der frühere Bertelsmann-Chef Middelhoff, ließ Achenbach nicht einmal ein Jahr Zeit, um den traditionsreichen Warenhaus- und Versandhandels-Riesen neu aufzustellen. "Achenbach ist regelrecht rausgemobbt worden", heißt es im Umfeld des scheidenden Vorstandschefs. Middelhoffs Dementi zu den ersten Spekulationen über die Suche nach einem Nachfolger sei schon windelweich gewesen: "Middelhoff hat sich damals damit begnügt, dem Konzernsprecher drei dürftige Zeilen zu diktieren", sagt ein mit der Angelegenheit Vertrauter.

Achenbach habe in der Essener Konzernzentrale offenbar nicht genügend Freunde um sich geschart. Es heißt, "er stand dort oft allein auf weiter Flur".

Michael Knauer/Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(