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Discounter: Schnäppchen-Krieg tut Discountern weh

Bei den Discountern wurde immer schon mit harten Bandagen um Kunden und Marktanteile gekämpft. Doch auf dem Schlachtfeld der Elektronik-Schnäppchen bluten die Anbieter jetzt selbst.

Den Kunden freut der harte Preiskampf der Discounter und Fachmärkte um Computer, Flachbildschirme, Handys und Navigationssysteme. Doch seit Großhändler wie Medion, die Aldi und Co. die Elektrogeräte auf die Sonderpostentische legen, stöhnen sie selbst über explodierende Kosten. Weil Bestellungen immer kurzfristiger kommen und Aktionen kürzer laufen, steigt der Aufwand. "Das ist wie beim Urlaub. Wird eine Reise kurzfristig gebucht, ist sie auch teurer", heißt es im Hause Medion. Und die Zeche zahlen soll der Lieferant.

Keine Toaster mehr für Portugal

Der Elektronikdienstleister, der vor allem für seinen Hauptkunden Aldi Verkaufsaktionen fast bis ins Regal arrangiert, kann seine Logistikosten kaum im Zaum halten. Unrentable Aktionen will Medion deshalb künftig ganz streichen. Ob sich eine Toaster-Lieferung nach Portugal noch lohnt, muss halt überprüft werden, heißt es beispielhaft in Essen.

Nutzen Sie Technik-Aktionen beim Discounter noch?

Hatte der Schnäppchen-Organisator trotz Preisverfalls die Stückzahlen zunächst noch halten können, droht nun mit der Verabschiedung von teuren Aktionen auch ein Umsatzverlust. Ertragreich bleiben nach wie vor junge Produkte. Wenn ein Navigationsgerät erst bei wenigen Anbietern zum hohen Preis zu haben ist, lohnt sich eine Sonderaktion, weiß man im Hause Medion. Ist ein Produkt zur Massenware geworden, fällt der Preisunterschied geringer aus und der Kunde greift nicht mehr so schnell zu.

LegendäreVerkaufsaktionen sind selten

Mit Aldi und den Metro-Tochtergesellschaften Saturn und Media Markt beliefert Medion, das sich mit der Verlegung des Hauptsitzes von Mülheim nach Essen gerade vergrößert hat, einige der Haupt-Endverkäufer für elektronisches Gerät. "Da ist der Preiskampf groß und die Gewinnmarge für Medion klein", heißt es in der Branche. Und die Zeiten, wo Aldi-PCs regelmäßig innerhalb von Minuten vergriffen sind, gehören weitgehend der Vergangenheit an.

Immerhin ging zum Jahresende die erste Handy-Aktion mit dem bahnbrechenden Aldi-Talk-Tarif gut über den Ladentisch. "Da hat Aldi in der Branche einen Ruck ausgelöst. Andere mussten nachziehen", sagt ein Großhändler. Handys soll es auch künftig bei Aldi geben. Auch Laptops, "Navi"-Geräte und Flachbildschirme wird Medion kaum aus dem Programm schmeißen. Vor der Fußball-WM sollen noch besonders Fernseher mit Flachbildschirm für Umsatz sorgen.

Keine Chance auf eine Prognose

Eine Prognose wagt Medion-Chef Gerd Brachmann auf Grund des anhaltend mäßigen Konsumklimas noch nicht wieder. Vor zwei Jahren musste er nach gutem Start ins Jahr 2004 und hohen Erwartungen die erste Gewinnwarnung herausgeben. Da war die Aktie das erste Mal "abgeschmiert". 2005 hatte sich Brachmann deshalb eine Prognose erspart. "Das wollen wir nicht noch einmal erleben", sagte er vor zehn Monaten und hatte vorsichtig erklärt, das Geschäft nach schwachem Start im ersten Quartal 2005 stabilisieren zu wollen. Am Ende 2005 stand ein Rückgang beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 90 Millionen auf rund 19 Millionen Euro zu Buche.

Wolfgang Dahlmann/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(