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Drohung mit Kraftwerksabschaltung: Die dreiste Erpressung der Stromkonzerne

Energieversorger drohen damit, Kraftwerke abzuschalten. Das bedeutet nichts Gutes für die Energiewende: Die Konzerne führen Verbraucher und Politik an der Nase herum, um sich mehr Geld zu sichern.

Ein Kommentar von Lutz Meier

Es hört sich an, als sei der Traum der Energiewende wahr geworden: Große Stromkonzerne kündigen an, sie wollten Kohle- und Gaskraftwerke schließen. Der Grund: Es kommt so viel aus Wind, Sonne und Wasserkraft produzierter Strom zu günstigen Preisen ins Netz, dass sich der Weiterbetrieb der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke nicht mehr rechnet. Ein Fünftel der konventionellen Kraftwerke könnte davon betroffen sein, hat ein Topmanager der Branche der "Süddeutschen Zeitung" erzählt.

Die alte Angst vor dem drohenden Blackout

Was für Aussichten! Wenn es so weit kommt, kann die Regierung sich beglückwünschen, das Klima aufatmen und die Bürger können sich auf endlich sinkende Strompreise einstellen. Leider wird es nicht so kommen. Denn nichts von dem, was Strommanager derzeit über das Thema erzählen muss man für bare Münze nehmen. Es ist Taktik, Kalkül und Berechnung. Man kann es auch anders formulieren. Die Energieversorger versuchen derzeit in der Kraftwerksfrage, Bürger und Politik erst an der Nase herumzuführen und dann zu erpressen. Der Wahlkampf ist dazu eine prima Gelegenheit, da können nämlich die Stromlieferanten besonders wirkungsvoll den Gedanken verbreiten, dass demnächst der Strom ausgeht. Die Geschichte mit der Kraftwerksabschaltung soll hauptsächlich dazu dienen, die alte Angst vor dem drohenden Blackout wiederzubeleben.

Denn die erwähnten Kraftwerke werden in Wahrheit trotz des Booms mit erneuerbaren Energien weiter gebraucht. Das ist schon deshalb so, weil der Ökostrom nicht immer dann fließt, wenn Strom gebraucht wird, seine Stärke ist davon abhängig, dass der Wind weht, die Sonne scheint, die Talsperren voll sind. Deshalb braucht es eine Reserve, wofür sich am besten Gaskraftwerke eignen, die man anders als Kohle und Atomkraftwerke kurzfristig ein und ausknipsen kann und überdies auch noch recht effizient. Aus Sicht eines Stromkonzerns aber ist ein Kraftwerk, das nicht läuft, totes Kapital, schon gar ein effizientes Gaskraftwerk. Deshalb gefällt der Gedanke den Konzernen nicht, dass sie für die Reserve sorgen sollen. Interessanterweise drohen die Konzerne jetzt nicht damit, ihre besonders alten und schmutzigen Kohlemeiler vom Netz zu nehmen, sondern eher die moderneren und saubereren Kraftwerke.

So leicht wäre das gar nicht

Längst haben die Versorger signalisiert, dass es ein Zaubermittel gäbe, mit dem man sie doch dazu bewegen könnte, die Anlagen weiter bereitzuhalten: Geld. Ihr Argument: Sie würden gerne dafür bezahlt werden, dass sie die Kraftwerke zur Verfügung halten, nicht mehr nur, dass sie Strom liefern. Um Druck auszuüben, dass sie dieses Geld bekommen, drohen sie - obwohl sie wissen, dass sie so leicht kein Kraftwerk stilllegen können, weil auch dazu einer Genehmigung nötig ist.

Auf der Hut sein

Am Ende könnte dennoch das Gegenteil von dem herauskommen, was bei der Energiewende beabsichtigt ist. Schon jetzt produzieren die großen deutschen Versorger mehr klimaschädlichen Kohlestrom als vorher, selbst wenn Wind und Sonne genug Strom liefern - die Produzenten exportieren ihren Schmutzstrom dann einfach. Ihnen geht es auch um die Machtverteilung bei der Energiewende: Der Ökostrom-Boom hat viele Klein- und Kleinstproduzenten ins Spiel gebracht, die vier in Deutschland dominierenden Konzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, wollen sich diese Dominanz sichern. Verbraucher und Politik müssen also auf der Hut sein: Sie müssen fürchten, dass sie am Ende noch mehr für die Energiewende zahlen.

Lutz Meier
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(