Hafenkonzern HHLA erholt sich nur langsam


Die Krise im Welthandel ist für den Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA längst noch nicht ausgestanden. Containerumschlag und Transportmengen hätten sich im Januar und Februar zwar auf niedrigem Niveau stabilisiert, teilte der Eurogate-Rivale am Mittwoch mit. Das sei aber noch keine durchgreifende Erholung.

Die schwerste Krise der Schifffahrt seit der Nachkriegszeit klingt nur langsam ab. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) meldete für die ersten zwei Monate des Jahres eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau, aber noch keine durchgreifende Erholung. Ob die Geschäfte im weiteren Verlauf des Jahres wieder kräftiger anziehen, sei schwer abschätzbar, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg.

Im Jahr 2009 war bei der HHLA, an der die Stadt Hamburg die Mehrheit der Unternehmensanteile hält, der Konzernumsatz um mehr als 300 Millionen auf 990 Millionen Euro geschrumpft. Der Nettogewinn fiel um fast 60 Prozent auf knapp 90 Millionen Euro.

Grund für den Rückgang im Containerumschlag um knapp ein Viertel sei in erster Linie, dass der Hamburger Hafen als Drehscheibe für den Warenaustausch mit Asien sowie Mittel- und Osteuropa von der Wirtschaftkrise besonders stark getroffen worden sei. Laut HHLA hat insbesondere der überproportionale Einbruch der osteuropäischen Volkswirtschaften, die in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen waren, für einen starken Rückgang des Containerumschlags gesorgt.

APN/Reuters Reuters

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