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Josef Ackermann und die Deutsche Bank: Abgang des Ungeliebten

Er ist der bekannteste Banker im Land - und der unbeliebteste. Nun ist die Ära von Josef Ackermann bei der Deutschen Bank so gut wie vorüber. Ziele hat er oft verfehlt, dennoch Großes geleistet.

Ein Kommentar von Karsten Röbisch

Mit der Bilanzpressekonferenz ist die Ära von Josef Ackermann bei der Deutschen Bank faktisch zu Ende gegangen. Überzeugend ist das letzte Ergebnis in Ackermanns Amtszeit nicht - nicht, wenn man seine Ansprüche zum Maßstab nimmt. Einen Rekordgewinn von 10 Milliarden Euro vor Steuern hatte er angepeilt, am Ende wurde es mit 5,4 Milliarden Euro gerade so die Hälfte. Doch überraschend ist das nicht: Ackermann musste schon im Oktober von seinem Ziel abrücken.

Sein größter Verdienst besteht zweifellos darin, die Deutsche Bank zu einem internationalen Finanzkonzern ausgebaut zu haben. Sie ist heute das einzige inländische Institut von Weltrang - Aushängeschild der deutschen Finanzbranche. Seinen Status verdankt das Unternehmen vor allem seiner starken Position im Wertpapierhandel.

Umbau nach US-Vorbild

Seit Beginn seiner Amtszeit 2002 setzte Ackermann auf den Ausbau der Investmentbank, eine Strategie, die er zuvor als Spartenchef Ende der 90er Jahre eingeleitet hatte. Im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren ist die Deutsche Bank heute die Nummer eins, selbst in den USA steht sie fast auf Augenhöhe zu JP Morgan und Goldman Sachs.

In der Finanzbranche hat sich Ackermann damit viel Anerkennung erworben, zum Banker des Jahres wurde er gekürt, lange führte er sogar den internationalen Bankenverband an. Die Herzen der Deutschen gewann er jedoch nicht, sie begegnen ihm bis heute mit Misstrauen, manche gar mit Ablehnung.

Auf dem Weg zum globalen Finanzinstitut hat Ackermann sein Haus nach dem Muster der US-Konkurrenz umgebaut und dabei viele Wurzeln gekappt - zum Unverständnis vieler. Ackermann hat die Entflechtung der Deutschland-AG forciert und fast alle Beteiligungen verkauft, hat Englisch als Konzernsprache eingeführt und - vor allem - ein neues Anspruchsdenken eingeführt: 25 Prozent Eigenkapitalrendite sollten es fortan sein. Für viele galt Ackermann seitdem als Symbolfigur einer gierigen Finanzelite, die den Bezug zur Realität verloren habe.

Ohne Hilfe durch die Finanzkrise

Sein Renditeziel hat der Schweizer indes nur zweimal erreicht: 2006 und 2007. Es war die Hochphase des Immobilienbooms in den USA. Und im Geschäft mit US-Hypotheken mischte auch die Deutsche Bank kräftig mit. Als noch alle an den Geschäften gut verdienten, fragte keiner nach Moral und Anstand. Erst nachdem die Blase geplatzt war und Investoren viel Geld verloren hatten, geriet das Institut wegen vermeintlich illegaler Methoden in die Kritik. Mehrere Schadensersatzklagen laufen inzwischen, für die Deutsche Bank könnte das US-Hypothekengeschäft ein teures Nachspiel haben. Dafür trägt auch Ackermann die Verantwortung.

Doch immerhin: Der 63-Jährige hat die Bank durch die Finanzkrise geführt, ohne direkte Staatshilfe anzunehmen. Anders als viele Wettbewerber, allen voran die Landesbanken in Deutschland. Davon gebührt Ackermann Anerkennung, die ihm mitunter verwehrt blieb. Was aber auch an der Art lag, wie er seinen Triumph zelebrierte. Schämen würde er sich, wenn er Staatshilfe annehmen müsste, hatte er gesagt. Das wirkte nicht souverän, sondern überheblich. Wieder einmal.

Nachfolger müssen sein Werk vollenden

Gegen Ende seiner zehnjährigen Amtszeit hat Ackermann das Haus noch einmal strategisch neu positioniert. Mit der Übernahme von Sal. Oppenheim und der Postbank stärkt er das Privatkundengeschäft, das lange nur ein Nebenerwerb zu sein schien, an dem die Bank noch aus Tradition festhielt. Ackermann hat erkannt, dass die Zeiten hoher Renditen im Investmentbanking vorbei sein dürften. Das Privatkundengeschäft stabilisiert die Gewinne, die Bank erhält gleichzeitig günstige Spareinlagen, was ihre Abhängigkeit vom Kapitalmarkt senkt. Ein großer Vorteil gegenüber reinrassigen Investmentbanken.

Auch wenn der Konzernumbau noch nicht abgeschlossen ist: Ackermann hat die Weichen gestellt. Vollenden müssen den Weg seine Nachfolger: der bisherige Regionalvorstand Jürgen Fitschen und Investmentbank-Chef Anshu Jain. Kein leichtes Unterfangen. Sie müssen nicht nur beweisen, dass eine Doppelspitze die Bank genauso gut führen kann. Sie müssen auch gegen das Vorurteil ankämpfen, der neuen Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Diesen Verdacht hat Ackermann in die Welt gesetzt, schließlich hätte er lieber den ehemaligen Bundesbankpräsidenten Axel Weber als seinen Nachfolger gesehen. Wenn nun der Schweizer im Mai die Bank auch verlässt: Sein Tun wirkt noch lange nach.

Denn Ackermann kann sich nachhaltige strategische Erfolge auf die Fahnen schreiben. Dass der Schweizer die Bank zu einem Global Player gemacht hat, heißt natürlich nicht, dass seine Gegner Frieden mit ihm schließen. Ackermann wird auch nach seinem Abgang umstritten bleiben. Wenn ihm die Deutsche Bank eines Tages vor ihrer Zentrale in Frankfurt ein Denkmal errichten würde, würden die einen Blumen hinlegen - und die anderen darauf spucken.

FTD
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(