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14.000 Pennies Student zahlt Strafzettel mit Kleingeld

Waschkörbe voll mit Kleingeld
Mit 14.000 Pennies bezahlte ein Student in den USA seinen Strafzettel 
© Screenshot/Facebook
Ein Student in den USA hat aus Wut einen Strafzettel mit 14.000 Penny-Münzen bezahlt. Der Grund für seinen Ärger war aber nicht die Strafe, sondern die Verwendung des Geldes.

Ärgerlich ist ein Strafzettel immer. Doch dieser Student im US-Bundesstaat North Carolina muss besonders erbost über den kleinen Zettel an seinem Wagen gewesen sein. Statt die Gebühr von 140 Dollar (127 Euro) zu überweisen, schickte Stephen Coyle ganze Wäschekörbe voller Münzen an die Verwaltung seiner Universität, die den Strafzettel verteilt hatte. Insgesamt 14.000 Münzen benötigte der 26-Jährige, um den nötigen Betrag zusammen zu bekommen. Wie der "Independent" berichtet, war es aber weniger der Strafzettel, sondern der Verwendungszweck des Geldes, der Coyle zu dieser Aktion veranlasst hat.

Spenden sammeln für die Uni

Der Student empört sich darüber, dass die Gebühren, die von Falschparkern kassiert werden, nicht der Universität zugute kommen. Stattdessen werden rund 80 Prozent der Strafzahlungen dafür genutzt öffentliche Schulen zu finanzieren. "Warum sollen Studenten, die eine der finanziell am schlechtesten gestellten Gruppen sind, für Schulen zahlen, wo das doch die Aufgabe des Staates ist", erklärte Coyle in einer Email. 

Aus seiner Sicht müssten die Gebäude der Universität dringend renoviert werden. Auch in anderen Bereichen fehle es an Geldern. Daher hat der Student jetzt eine Webseite eingerichtet, mit der er Spenden für seine Uni sammeln will.  Die Münz-Aktion soll auf die Spendenseite hinweisen. Bisher sind aber nur 65 Dollar gespendet worden. Coyle ist so noch weit von seinem Ziel von 1000 Dollar entfernt. Alleine für den Aufwand, den er betreiben musste, könnte man ihm einen Erfolg allerdings gönnen. Fünf mal musste er zur Bank gehen, um je eine Box mit 25 Dollar in Münzen zu besorgen. Im Anschluss zählten zwei Mitstudenten mehr als drei Stunden Pennies, um den exakten Betrag abgeben zu können. Inzwischen gibt es auch ein T-Shirt, mit dem Coyle mehr Aufmerksamkeit erzeugen will. Wie lange seine Spendenaktion laufen soll, ist bisher nicht bekannt.

db

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