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Harte Konkurrenz und neue Food-Trends: Aus diesen 5 Gründen steckt McDonald's in der Krise

Schwere Zeiten für McDonald's: In den vergangenen Jahren haben sich die Essgewohnheiten der Kunden verändert, die Umsätze schrumpfen. Gegen diese fünf Probleme muss sich der Burger-Brater nun stemmen.

Dunkle Wolken ziehen auf: Seit Jahren schrumpfen die Umsätze von McDonald's auch in Deutschland. Der Konzern braucht einen Imagewandel.

Dunkle Wolken ziehen auf: Seit Jahren schrumpfen die Umsätze von McDonald's auch in Deutschland. Der Konzern braucht einen Imagewandel.

McDonald's - das ist günstiges Fast-Food, das überall auf der Welt gleich schmeckt. Eine kulinarische Konstante der globalen Welt. Doch das Burger-Imperium kämpft mit schrumpfenden Umsätzen. In China erschütterte ein Gammelfleisch-Skandal das Unternehmen. In Russland ärgern sich die Amerikaner mit Sanktionen des Staates rum. Und in Deutschland? Alles bestens? Leider nein - auch hier gehts für den Burger-Brater bergab.

2012 konnte McDonald's noch einen Rekordumsatz von 3,2 Milliarden Euro in Deutschland verbuchen. Seitdem legt das Unternehmen keine Zahlen mehr vor. Wie nun "Zeit Online" aus Unternehmenskreisen erfuhr, rutschten die Umsatzzahlen auch in den Folgejahren ab. 2013 soll der Umsatz um 4,5 Prozent gesunken sein, im vergangenen Jahr verlor das Unternehmen abermals fast drei Prozent, schätzt das Branchenblatt "Food Service".

Aber wo liegen die Ursachen für den Verlust? Warum erreicht der Marktführer in Deutschland immer weniger Kunden, obwohl der Markt für Schnellrestaurants laut Food Service sogar wuchs? McDonald's kämpft gegen fünf Probleme an.

1. Keine regionale Ware

Seit Jahren entwickelt sich der Trend zu mehr regionalen Waren. Kunden greifen gerne zu, wenn die Produkte aus der Nähe kommen. Anonymes Essen verunsichert inzwischen - nach Gammelfleisch in Dönern und Pferdfleisch in der Lasagne kein Wunder. Doch McDonald's ist eine globale Marke und tut sich schwer mit regionalen Produkten. Sicherlich, ein Burger mit Nürnberger Würstchen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch die kleine Burger-Bude um die Ecke kann den Kunden viel mehr Regionalität beim Essen vermitteln.

2. Kunden werden anspruchsvoller

Unser Essverhalten hat sich verändert: Die einen achten auf Bio-Produkte, die anderen verzichten auf Fleisch und wieder andere ernähren sich vegan. Auch Unverträglichkeiten gehören inzwischen zu unserer Ess-Kultur - und all das sind Probleme für einen standardisiert servierenden Fast-Food-Konzern.

Auf die Ansprüche der Kunden gehen inzwischen neue Fast-Food-Unternehmen ein. Sie garantieren vegane Küche oder setzen auf Bio-Essen. Gerade in Ballungszentren setzen sich neue Systemgastronomie-Firmen durch.

3. Bessere Burger gibts woanders

Ganz ehrlich: Die pappigen Brötchen mit der trockenen Frikadelle von McDonald's können gegen frisch zubereitete Burger nicht ankommen. So schießen inzwischen in ganz Deutschland neue Burger-Buden aus dem Boden. So startet beispielsweise die kleine Burger-Kette Hans im Glück durch. Zwar gibt es bislang nur 30 Filialen in Deutschland. Doch das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr den Umsatz um 210 Prozent steigern. Davon kann McDonald's nur träumen.

4. Alternativen für den kleinen Hunger

Auf die Schnelle noch einen Burger? Das muss nicht mehr sein. Gab es in der Vergangenheit lange kaum eine Alternative zu den großen Fast-Food-Ketten haben diese ordentlich Konkurrenz bekommen. So bieten inzwischen auch Bäckereien eine ganze Palette Snacks für Zwischendurch an. Die belegten Brötchen mit Schnitzel oder Frikadellen sind gerade in den Großstädten zur Mittagszeit beliebt.

Aber auch andere Ketten der Systemgastronomie graben McDonald's das Wasser ab, beispielsweise Vapiano.

5. McDonald's hat eine Image-Krise

Das größte Problem ist das ramponierte Image der US-Burger-Kette. Denn McDonald's ist nicht mehr jung und hip. Der Konzern hat Trends verschlafen, die Werbung wirkt angestaubt, die Produktentwicklung hinkt hinterher.

Jetzt sitzt McDonald's in der Zwickmühle: Auf der einen Seite muss sich das Unternehmen verändern, um Marktanteile zurückzuerobern. Auf der anderen Seite darf das Unterenhmen diesen Wandel nicht zu radikal vollziehen, um das Stammpublikum nicht auch noch zu vergraulen. Ende März stellt McDonald's seine neue Strategie vor. Die soll deutlich individuellere Angebote beinhalten.

Katharina Grimm
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.